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01.08. 2012 - 04.08. 2012 The Torture stops in 72 days !» The Mother Hips & Scott Thunes
1992 gründeten die Studenten der Chico State University Sänger/Gitarrist Tim Bluhm, Gitarrist Greg Loiacono, Drummer John Hofer und Bassist Isaac Parsons die Band und tourten ca. eine Dekade auf amerikanischen Bühnen. Von zunächst einer Handvoll Westcoast Fans gewannen sie schnell unzählige loyale Fans übers ganze Land verstreut. Mit ihrem improvisations-orientierten Sound hatten die Mother Hips in den frühen 1990er Jahren wesentlichen Einfluss auf Kaliforniens Jam-Szene. Inzwischen machen sie seit knapp 20 Jahren Musik. Diese nutzten sie ausgiebig, um ihre Kunst stets auf Neue zu entdecken und neu zu definieren. Die langen Tage und Nächte 'on the road', die clevere Selbstreflektion und natürlich die Musik: Aus all dem resultiert, dass sie heute so gut wie nie zuvor ihre viel bereisten Geschichten mit einer überaus attraktiven Balance zwischen amerikanischem Story-Telling und Californien-poliertem Rock erzählen können. In dieser Zeit veröffentlichte die Band eine Serie gut angenommener Studioalben. 2001 legte Loiacono eine Auszeit ein, was die Zukunft der Mother Hips in Frage stellte. Nach vier Jahren tauchte die Band wieder aus der Versenkung auf und mit neuer Energie und neuem Bassisten Paul Hoaglin gingen sie erneut ins Studio und auf Tour. Nachdem die Mother Hips an ihrem ersten wirklich guten Studioalbum seit 2001 arbeiteten, machte Bluhm eine Pause. Zur Zappanale kommen sie in folgender Besetzung: Tim Bluhm: Vocals, Guitars, Keyboards
Und alle Zappa-Fans wird es freuen, dass gemeinsam mit den Mother Hips Scott Thunes auf der Bühne stehen wird.
Scott war Mitglied in Zappa´s diverser Formationen von 1981 bis 1988. Zudem arbeitete er mit Dweezil Zappa von 1986 bis 1992 und tourte u. a. mit Steve Vai. Er spielte Scheiben mit Mike Keneally, den Waterboys, The Vandals, Marty Schwartz und anderen ein. Bereits im Alter von 10 Jahren erlernte Scott Thunes das Bass-Spiel. Mit 15 besuchte er das College of Marin und studierte Jazz. Erstmals kam er in Kontakt mit den Werken des Komponisten Béla Bartóks, die ihn stark inspirierten. Nachdem er sich vergeblich am San Franzisco Conservatory Of Music um die Stelle eines Orchesterleiters bewarb, spielte er in diversen Rock- und Wave-Bands, bevor er schließlich 1981 zu Frank Zappa kam. Zuvor hatte sein Bruder vergeblich versucht, bei Zappa einzusteigen. Wie wir alle wissen, endete die Zusammenarbeit 1988 unschön für alle Beteiligten. Scott erinnert sich an die berühmtberüchtigte 88er Tour der Zappa Band und den Niedergang, den er angeblich verursacht hat. Er beschreibt eine geheime Welt von 'Clonemeisters', 'Magic Words', und Raucher- und Nichtraucherbussen - ein exotisches Milieu, ruiniert durch unglaubliche Engstirnigkeiten, Gemeinheiten, schlechtes Urteilsvermögen und angefressene Egos. Das schrecklich kindische Benehmen, wie wenig ratsam es ist, mit Leuten zu touren und zu arbeiten, für die man nichts empfindet außer persönlichen Animositäten. „Ironischerweise halten viele die 88er Band für Zappas beste und beziehen sie dabei auf pures musikalisches Können. Ist denn die Freude oder die Genugtuung, in einer großartigen Band zu spielen Grund genug, um jemanden darin zu bestärken, alles mitzumachen, egal wie schlecht es auch sein mag? Zeige mir eine gute Band, und ich sage Dir, wo es Spannungen gibt in dieser Band. Und für die Leute, die Musik machen: Musik verringert sehr selten Spannungen, sie baut Spannung eher auf. Und Musik hilft Dir auch nicht dabei, eine nette Person zu sein. Die Spannung steigt, wir haben alle unsere eigenen Probleme und jeder ist ein nur ein Mensch. Frank war ein besonderer Fall. Er hat so Einiges auf sich genommen, damit die 88er Tour funktioniert - aber er wollte nur den Saft, ohne das Blut. Alle diese Alben auf denen ich gespielt habe, haben Blut an jedem ihrer Stücke kleben; in jedem von ihnen ist die innewohnende Gefahr zu spüren. Selbst während unserer ganz normalen Standard-Gigs lauerten Gefahren hinter jeder einzelnen Note. Man fördert Spannung in der Musik, weil in moderner klassischer Musik Spannung zusammen mit Normalität existieren kann. Frank war ein großer Fan davon. Jede Nacht auf der Bühne war ich umgeben von Dolchen, was mich meine ganze Konzentration kostete. Ich war seit drei Monaten ein Wrack und die Musik litt darunter aufgrund meiner Fehler. Franks einzige Freude war es, Gitarrensoli zu spielen, und diese fielen auseinander; letztendlich spielte er keine mehr. Wir hörten auch damit auf, 3-Stunden lange Soundchecks zu machen. Wir spielten nur noch zwei Songs und dann war er auf und davon. Er hat es nicht mehr ausgehalten, mit uns zusammen im selben Zimmer zu sein. Es war für ihn die denkbar schlechteste Zusammensetzung einer Band.“
http://www.motherhips.com/
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