» Herr Blum
HERR BLUM ist das erste Projekt, mit dem T. W. Blum 1986 als Komponist und Sänger an die Öffentlichkeit ging, indem er ein Tonband an den Rundfunk der DDR schickte. Der damals 19-jährige entwickelte mittels Tonbandcollage, Gitarre, Beatbox und aus Schrott zusammengestelltem Schlagwerk die Grundlagen für erste Songexperimente. Diese Musikstücke klangen brachial, spröde und aggessiv. Die deutschsprachigen Texte wurden teilweise geschrien und zeigten, poetisch bis ins Surreale überhöht, die Realtität der untergehenden sozialistischen Diktatur.
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» Die Reise
2005 gründeten der Gitarrist Christian Kuzio und der Perkussionist und Schlagzeuger Ronny Bruch ein Duo und nannten es Die Reise. Nomen est omen, beide agieren seitdem fortwährend nicht nur als Wanderer sondern auch als Vermittler zwischen den musikalischen Welten. Mittlerweile ist ihre Die Reise zum Trio gereift, der Bassist Jan Soutschek ergänzt das Zusammenspiel der Band nicht nur sondern befördert auch deren akustische Möglichkeiten.
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» Das Simple
+dAS SIMpLE+
gar nicht so einfach, etwas über diese Jungs zu schreiben…
Es ist nämlich kaum zu glauben, dass dieses Quartett seine Basis in Marseille hat - denn sie klingen alles andere als französisch!
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» Karol Schwarz All Stars
Karol Schwarz und seine All Stars sind keine Band – sie sind ein materialisierter Trip. Die Musik ihrer inzwischen acht Alben entsteht nicht in Proben, sondern in unvorbereiteten, improvisierten Sessions. Und was dabei herauskommt, ist keine Musik, sondern Schall gewordene Meditation. Dieses Bündel aus Klang, Bild und Bewegung schwebt irgendwo in der Grauzone zwischen blutigem Ernst und Sinn verweigernder Spinnerei – und ist folglich schwer in Worte zu fassen. Auch wenn Begriffe wie „psychedelisch“ oder „halluzinogen“ gute Wegweiser sind.
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» George Duke & Jean-Luc Ponty - The Brothers of Invention

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» Gargantua

Jazzrock/Fusion, RIO/Avant und Retroprog – Gargantua vertritt die Schräg-Szene auf der Zappanale #23
Der Name kommt Euch irgendwie bekannt vor? Nun, vielleicht hattet Ihr mal in der Schule das Vergnügen, Euch mit dem Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel" von François Rabelais auseinandersetzen zu dürfen. Und in der Tat gibt es da einen Zusammenhang...
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» Just Another Band
Just Another Band,
Aber was für eine... Die Engländer um Phil Booth werden auf der Mystery Stage den Stein ins Rollen bringen: Ihr Programm widmet sich dem nahezu vergessenen Schatz des Songwritings schlechthin: „Billy The Mountain" – komplett in voller Länge!
Noch wird heftigst geprobt, das Lineup änderte sich in diesem Prozess bereits mehrfach und wir dürfen gespannt sein, in welcher Formation Just Another Band letztendlich auf der Bühne stehen wird.
Dass sie ihren Auftritt bei der Zappanale durchaus ernst nehmen, zeigt die Tatsache, dass sie sich um möglichst viele Gigs bis dahin bemühen, um ein perfektes Programm auf die Beine zu stellen.
Allen, die sich bis dahin schon einmal einhören möchte, empfehlen wir die jüngste Veröffentlichung des ZFT: „Live at Carnegie Hall 1971" oder kramt doch mal wieder die „JABFLA" Scheibe raus...
» Who the fuck is...
SANDRO OLIVA gründete 1973 seine erste Band. Mit einer bizarren Mischung aus Jazz, Rock´n´Roll, satirischen Texten und Showeinlagen tourte der Gitarrist, Sänger, Komponist und Texter mit seinen Musikern durch Italien und Südamerika. In den 80er Jahren veröffentlichte SANDRO OLIVA mit den "BLUE PAMPURIO´s" zwei Alben.
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» Yellow Snow Crystals

„ *Zappa*tisches...von Ausnahmeposaunist Paul Hubweber ... Perkussionist Simon Camatta,... Kontrabass-,Sousaphon- und Guembrist Alex Morsey,... und Gerhard Horriar, der Zappas Texte so lange vom Deutschen ins Englische hin und zurück übersetzt, bis man auf den Spuren des Dackels Hildegard aus Versehen doch in den gelben Schnee tritt...von Zappa war erfreulich wenig übrig nach dem Gang durch die Snow-Crystal Waschmaschine... *Absolutes Gute-Laune-Programm* mit ausreichend Gehalt an Querschlägerei...“ *MOVIEBETA*
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» Magma
Der Himmel auf Erden: MAGMA gastiert auf der Zappanale #23
Musik an sich ist eine Kunst, genau so, wie Malerei oder Bildhauerei. In der Kunstform Musik gibt es etliche Stilrichtungen und Künstler, die sich diesen verschreiben. Und es gibt Einzigartiges, völlig Anderes, für sich Alleinstehendes ... und genau das hat Christian Vander mit seiner Formation MAGMA geschaffen.
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» Tarentatec plays Aufrichtiges Zappa
Getreu dem Motto der ersten ZAPPA-Platte "FREAK OUT"
(1966) fusionieren die Mitglieder der Genregrößen TARENTATEC, OSIS KRULL, SCHNAAK, FEINDREHSTAR und THE R.I.P. OF JUNKIES zu einem Karneval der grotesken Musik - quer durch die Schaffensperioden des Maestros FRANK ZAPPA.
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» MagNiFZnt
Niklas Lychou und Magnus Liljeqvist kommen aus Schweden und spielten bereits mit dem Arne frukts kvartett auf früheren Zappanalen. Nun kommen sie als Duett und bringen ihre Gitarren mit. Sie werden auf der Mystery-Stage spielen und Euch mit ihren Interpretationen von Zappa-Songs in Stimmung bringen. Ein paar Fragen hatten wir an sie:
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» Fast 'n' Bulbous & Gary Lucas
Captain Beefheart‘s aktive Musikperiode (1965-1982) steckte voller Experimentierfreude, gekoppelt mit nahezu völligem Desinteresse am Kommerz. Seit er mit der Musik aufgehört hat und seine Karriere ausschließlich der Malerei widmete, haben seine 12 Alben enorm an Bedeutung gewonnen. Die Band Fast 'n' Bulbous reflektiert Beefheart´s musikalisches Lebenswerk einzigartig.
Captain Beefheart‘s Musik ist die Quintessenz der 'Kunst der Aussenseiter' in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Obwohl er sich bereits vor mehr als 25 Jahren von der Musik zurückgezogen hat, hallt diese stärker nach als jemals zuvor und hat einen wesentlichen Einfluss auf die zeitgenössische Musik. Fast 'n' Bulbous offerieren ihren ganz eigenen Blickwinkel ins Songbook einer der eigenartigsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte. Die Band setzt sich aus sieben großartigen und gut bekannten Musikern der Rock- und Jazzszene zusammen:
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» Cro!
WebCrew: Was dürfen wir uns von Euch bei der Zappanale erwarten?
David Santos: “Cró!” schreien wir, wenn wir uns selbst definieren. Wir bieten nicht nur eine Mixtur von Rockmusik, vielmehr kommuniziert unsere Musik mit einer Videoshow in Echtzeit. Unser Videokünstler bringt die Musik unserer vier Musiker in einen audiovisuellen Kontext, sodass völlig neue Strukturen und Räume für Rockmusik entstehen.
WebCrew: Hat Euch die Musik von Frank Zappa in irgendeiner Weise beeinflusst?
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» Seth Faergolzia - Anti-Folk und Experimental
Seth Faergolzia ist einer der größten Entertainer, den man derzeit erleben kann, egal ob er vor drei oder 3000 Leuten spielt. Er sticht schon dadurch heraus, dass er sich traut, anders zu sein: Er sieht nicht nur aus wie ein Waldschrat, sondern schwelgt auf der Bühne nahezu in seiner Schrulligkeit, fuchtelt, hampelt und verzerrt das Gesicht in einer wilden Choreografie, dass man sich fragt, ob er noch ganz bei Trost ist. Er driftet musikalisch ab ins Jazzige, Experimentelle, nahezu Kindische und kommt immer wieder zum rechten Zeitpunkt zu dem zurück was die Substanz unter all dem Spinnerten ist: Der zeitlose Folksong.
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» The Mother Hips & Scott Thunes
Seit zwei Jahrzehnten segeln nun die Mother Hips unter der Flagge wahrer Indie Musikpioniere. Von den Kritikern werden sie für ihren ungeschminkten Mix aus 70er Rock und Powerpop gepriesen und darüber hinaus für ihre unbeirrbare und ursprüngliche Art "to sing it sweet and play it dirty" hoch gelobt.
1992 gründeten die Studenten der Chico State University Sänger/Gitarrist Tim Bluhm, Gitarrist Greg Loiacono, Drummer John Hofer und Bassist Isaac Parsons die Band und tourten ca. eine Dekade auf amerikanischen Bühnen. Von zunächst einer Handvoll Westcoast Fans gewannen sie schnell unzählige loyale Fans übers ganze Land verstreut. Mit ihrem improvisations-orientierten Sound hatten die Mother Hips in den frühen 1990er Jahren wesentlichen Einfluss auf Kaliforniens Jam-Szene.
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» Triggerfinger
Triggerfinger spielen regelmäßig bei großen Festivals wie Pinkpop und Rock Werchter die Hauptbühnen, machen legendäre Clubs wie das Amsterdamer Paradiso oder das Brüsseler Ancienne Belgique (drei Tage hintereinander) voll und haben unlängst auch hierzulande bei bekannten Festivals wie Haldern Pop, Rheinkultur oder dem Burg-Herzberg-Festival auf sich aufmerksam gemacht.
Mit ihrem dritten Album „All This Dancin’ Around“, das in den renommierten Sound City Studios in L.A. (wo bereits Ikonen wie Nirvana, Metallica oder Neil Young aufnahmen) eingespielt und von Greg Gordon (Wolfmother, Slayer) co-produziert wurde, blasen Triggerfinger nun erneut zum Angriff und präsentieren sich dabei so faszinierend und mannigfaltig wie kaum eine andere Rockband der jüngeren Jahre.
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» Riverside
Riverside … The true band. The brain, the heart, the lungs, the arms and the legs. How would a body function without any of these?
Mit ihrer Mischung aus New Artrock, RetroProg oder auch NeoProg ergänzt um eine harte, manche sagen fast metallische Komponente mit Anklängen an Porcupine Tree, Pink Floyd, ruhigen Opeth oder auch Anathema werden Euch Riverside begeistern.
Bevor wir Euch hier noch mehr über diese polnische Band erzählen, hier ein paar Eindrücke von Leuten, die sie bereits erlebten:
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» Ya Hozna
The music of Frank Zappa
Die slowenische Band Ya Hozna ging 2009 aus der Core Band JazzLessNess hervor. Also werden wir bei der Zappanale #23 nicht die gleichnamige Band erleben, die wir vor 10 Jahren abfeierten, bzw. die italienische Formation, die bei der Zappanale #5 für Stimmung sorgte. Neugierig geworden, wer hinter Ya Hozna „zum Dritten“ steckt, stellten wir dem Sänger und Gitarristen Samo Turk ein paar Fragen.
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» Humble Grumble
Humble Grumble kredenzen einen ironischen Cocktail diverser musikalischer Stilrichtungen.
1996 formierten sich Humble Grumble aus Dearest Companion, einer belgischen Band, bestehend aus Jazz- und Folk-Musikern. Zunächst widmeten sie sich dem Folkrock und weniger dem Jazz. Jedoch immer mit einer gehörigen Portion Humor. In den Anfängen der Band komponierte Gabor Humble Vörös (damals noch mit Tom Theuns) die Musik.
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» Der mit DeWolff tanzt…
… mag guten, alten erdigen und handgemachten Rock – und genau das dürft Ihr von diesem „Teen-Rock-Monster“ erwarten. Die drei Holländer Pablo van de Poel (Gitarre, Gesang), Luka van de Poel (Schlagzeug) und Robin Piso (Hammond-Orgel, Gesang) sind eine echte Live-Sensation. Sie sind die sprichwörtlichen Rampensäue der letzten Jahre auf europäischen Festivals. So strahlte auch der WDR in seiner Rockpalastreihe eines Ihrer Konzerte aus. Sixties- & Seventies-Blues-Rock lassen die älteren unter uns in Erinnerungen schwelgen. The Doors, Cream, Led Zeppelin und Deep Purple lassen grüßen.
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» Alternativ – Independent – Motorpsychodelisch
Der Bassist und Sänger Bent Sæther, der Sänger und Gitarrist Snah (Hans Magnus Ryan) und der Schlagzeuger Killer (Kjell Runar Jenssen) gründeten 1989 die norwegische Rockband Motorpsycho in Trondheim. Der Name geht auf einen Film des amerikanischen Regisseurs Russ Meyer zurück.
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» Doctor Dark
Irgendwelche Mangelerscheinungen? Doctor Dark verabreicht Euch eine Dosis Beefheart!
Mama, mama, here come Doctor Dark God, Lord knows I've got to oh see that Doctor Dark
… so hat´s der Captain selbst gesagt (LP: Lick My Decals Off, Baby)! Und alle, auch die Papas (!), die ihn vor einigen Jahren nicht bei der Zappanale erleben konnten, sollen nun die Gelegenheit dazu bekommen.
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» Quantum Fantay
And now … something completely different: Space Rock vom Feinsten à la Quantum Fantay.
Man kann schon sagen, dass Quantum Fantay Pieter "pete mush" Van den Broeck‘s Begleitband ist. Der Belgier komponiert alle Stücke allein und dominiert mit seinem Tastenkram recht deutlich das Geschehen.
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» Bogus Pomp
Die erste Band, die wir Euch zur Zappanale #23 ankündigen können ist Bogus Pomp. Nach den Zappanalen #16 und #19 werden sie nun also bereits zum dritten Mal ihr technisch differenziertes, heftig rockendes aber auch jazzig versiertes Spiel zum Besten geben.
Noch heute sind die drei Gründungsmitglieder Jerry Outlaw, Rick Olson und Alex Pasut an Bord. Seit dem Spätsommer 1994 haben sie sich ausschließlich dem Werk Zappa´s verschrieben – mit einem kleinen musikalischen Ausflug am 13.08.2008 in der St. Katharinen Kirche in Hamburg.
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» Dead Dino Storage
Gewiss kein Haufen prähistorischer Bio-Müll steht auf der Bühne, wenn die Norweger Dead Dino Storage ihre umwerfende Zappa Hommage zu Gehör bringt. Auf dem Larvik Zappa Festival waren sie der absolute Abräumer.
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