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Jazzprojekt Hundehagen (DE)

Das Jazzprojekt Hundehagen ist wahrscheinlich einer der ganz wenigen Bands auf der Zappanale, die sich als Hobbymusiker verstehen und ihre Brötchen ansonsten mit anderen Dingen verdienen. Seit Jahren ist das Jazzprojekt fester Bestandteil der Zappanale und avancierte mehr oder weniger zur Zappanale-Hausband. Mit den Auftritten im letzten Jahrzehnt auf der Zappanale ist die Band um den Gitarristen Michael Käckenmeister gewachsen und ihre gitarrenlastigen Interpretationen von Zappawerken sind gereift . Freunde von "ewig langen Gitarrensoli" werden wieder einmal auf ihre Kosten kommen.

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Lindsay Cooper Songbook (UK)

ÜBER LINDSAY COOPER:

Lindsay Cooper (1951-2013) brachte das Fagott und die kompositorischen Techniken der Kunstmusik des 20. Jahrhunderts in die Welt des Experimentalrock der 70er Jahre. Sie war ein musikalischer Polyglott, fließend sowohl in Klassik, Rock, Jazz und freier Improvisation und Autorin vieler Film- und Theatersoundtracks. Sie war Mitglied der Gruppen Comus, Henry Cow, National Health, David Thomas and the Pedestrians und dem Mike Westbrook Orchestra. Lindsay war Mitbegründerin von News from Babel und der Feminist Improvising Group und leitete ihre eigenen Projekte Music for Films und Oh Moscow. Sie lebte viele Jahre mit Multipler Sklerose, was sie schließlich dazu zwang, sich in den 1990er Jahren vom aktiven Auftreten zurückzuziehen.

PROGRAMM:

Eine Auswahl von Lindsay’s Kompositionen für Henry Cow, News From Babelund Music for Films, 1978 – 1982.

HISTORY:

2015 Yumi Hara gründete Half The Sky um Lindsay Coopers Songs in Japan zu spielen. Die ursprüngliche Gruppe bestand, mit Ausnahme des ursprünglichen Schlagzeugers und Texters Chris Cutler, ausschließlich aus japanischen Musikern. Diese Gruppe - mit kleinen personellen Veränderungen - wurde später nach Europa eingeladen, wo sich die ursprüngliche Sängerin Dagmar Krause anschloss. Für diese neuen europäischen Konzerte verpflichtete die Band zwei weitere Mitglieder von Henry Cow, für die viel von diesem Material geschrieben wurde, und benannte ich in Lindsay Cooper Songbook um. Wie bei den Originalbands Henry Cow und News From Babel – weist das neue Line-Up ein ausgewogenes Geschlechtsverhältnis auf.

QUELLEN:

Mit Ausnahme von Slice, wurden sämtliche Noten für die Henry-Cow-Stücke erst nach  den Konzerten von 2014 verfügbar, sorgfältig aus Lindsays Notizbüchern, den noch existierenden Materialien der Originalbandmitglieder und einer gründlichen Analyse der Aufnahmen zusammengestellt. Eine Handvoll der News from Babel Stücke, von denen keines jemals live aufgeführt worden war, waren für das Gedenkkonzert von Zeena Parkins rekonstruiert worden; den Rest musste Yumi von Grund auf neu erarbeiten - und natürlich sämtliche Kompositionen für das kleine Ensemble von Multitasking-Musikern neu arrangieren.

‘…ein solides Ensemble mit der perfekt einstudierter Musik, aber auch mit einer ungewöhnlichen Wärme ... ein sehr emotionales Finale des Festivals...’ Victorio Calvo

‘... Jeder Klang, den sie spielten, wurde so geschliffen, dass keine anderen Klänge besser geeignet wären, Lindsay Coopers Musik zu spielen’

‘Ich war sehr beeindruckt von diesem überlegenen Ensemble, das Lindsay Coopers Musik in der bestmöglichen Form neu erschuf’ Osamu Sakamoto (EURO ROCK PRESS)

 

AKTUELLES ENSEMBLE:

YUMI HARA: arrangements, piano, keyboards, lever harp, voice (The Artaud Beats, you me & us, Jump for Joy! etc)
CHLÖE HERINGTON: bassoon, soprano sax, melodica (Knifeworld, Chrome Hoof, VÄLVĒ)
DAGMAR KRAUSE: voice (Henry Cow, News from Babel, Slapp Happy etc)
TIM HODGKINSON: clarinet, alto sax, lap steel guitar (Henry Cow, The Work, K-Space etc)
JOHN GREAVES: bass, keyboard, voice (Henry Cow, Mike Mantler, National Heath, etc)
CHRIS CUTLER: drums (Henry Cow, News from Babel, Pere Ubu etc)

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Fried Dähn & Skin of Clazz (DE)

Electric Cello und 8 Schlagzeuger ... play the music of Frank Zappa

Nach dem „Yellow String Quartet“, den „Monster Movies mit The Brains“ und mit seinem „Onomatopoeia Perturbation Consort“ kommt Fried Dähn wieder mit etwas völlig Neuem, das Euch aus den Puschen hauen wird. Mit „The Skin of Clazz“ nimmt es Fried an seinem Cello gleich mit acht(!) Perkussionisten auf.

Fried Dähn arbeitete als Musiker des Ensemble Modern in den letzten Jahren vor Zappas viel zu frühem Ableben mit Zappa persönlich. Hören kann frau/man ihn auf den Alben „The Yellow Shark“, „Civilization Phaze III“ und „Everything Is Healing Nicely“, mit seinem Violoncello.

Auch wenn Zappa als Drummer aus seiner ersten Band flog, weil er die Becken zu stark malträtierte, ist sein Hang zum Schlagzeug durch sein ganzes kompositorisches Werk von den Anfängen in den 60er Jahren bis hin zu seinen modernen „ernsten“ Werken für Orchester, zu erkennen.

So eignen sich besonders Kompositionen wie „Echidna´s Arf“, „Don´t you ever wash that Thing?“, „Dupree´s Paradise“, „RDNZL“, „Approximate“ und natürlich das legendäre „Black Page“ - um nur einige zu nennen - für die enorme Welt der Schlaginstrumente.

Die acht Perkussionisten bespielen nicht nur die bekannten Schlaginstrumente wie Drums, Congas, Timbales, Pauken, Djembés, etc., sondern gehen ebenso virtuos mit den Melodie-Instrumenten wie Marimba, Vibraphon, Glockenspiel und Xylophon um. Gewürzt wird mit einem reichhaltigen exotischen Instrumentarium wie Steel-Pans, Ballast-Saite, Klang-Harfe, Aquaphone, Miraphon, Betonmischer, Mülltonnen, Spielzeugpistolen, usw.

„Long live Ruth Underwod, Ed Mann, Terry Bozzio, Vinnie Colaiuta, Chad Wackerman, Aynsley Dunbar, Chester Thompson.....etc...“

Fried Dähn – electric cello
&
The Skin of Clazz
Fabian Berstecher
Nico Ellinger
Nicolas Baumann
Ingo Schwarzweller
Michi Schoett
Jonas Stephan
feat. Klaus Küting und Jogi Nestel
(alle Drums & Percussion)

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TATVAMASI (PL)

Tatvamasi kommen aus Polen und sind ein krasser Bastard aus Jazz und Rock, der zwischen straffem Rockrhythmus mit sattem Groove und komplexen Taktarten sowie strengmelodischem Jazz abgefahrene Songs kreiert, die ausgedehnt lang genug sind, die Kernthemen weit auszuführen.

Während Lukasz Downar (b) und Krysztof Redas (dr) die erlesene Rhythmuscrew sind, die selbst im melodischen Spektrum mitarbeiten, den satten, jazzinfizierten Rockrhythmus knackfrisch und differenziert locker halten, gestalten Grzegorz Lesiak (g) und Tomasz Piatek (ts) das melodische Geschehen, knien sich tief in ihre Kompositionen ein, wiederholen fast stetig minimalistisch verschiedene Phrasen und wandern von dort aus in improvisatives Dickicht, in dem sich lange Soli ergeben können, die das Bandinterplay zu pausenlos dynamischer Arbeit herausfordern, um an bestimmten Punkten die Themen fallenzulassen, an die Basis zurückzukehren, und erneut aufzubrechen. Während Tenorsaxophonist Tomasz Redas neben erstaunlich sanften, lyrischen Partien sehr krass abfahren kann, bleiben die Gitarrenattacken von Greg Lesiak zurückhaltend. Im Ton ein Rocker ist er im Herzen Jazzer, der raue, dunkle Töne liebt, klangtechnisch mit Fußpedalen arbeitet, hier und da dezente, abstrahierte Blueseinflüsse zulässt und selbst in harschen Attacken nicht zu voller Ekstase aufbricht, immer etwas zurückhaltend bleibt. Mal angenommen, seine Persönlichkeit ließe brutale Wildheit zu - hörte viel mehr süchtiges Publikum zu. Da seine technisch erlesene Arbeit in aller Rasanz und Rauheit jedoch (fast) leise bleibt und keine atonalen Attacken oder krassen Extreme auffährt, bleibt der Eindruck seiner Arbeit jazzlastig und vermittelt eher ein intellektuelles als ein avantgardistisches Bild.

Die Kompositionen stammen aus der Feder des Gitarristen. In der Band ausgearbeitet, sind die Arrangements sperrig und komplex, abstrakt und anspruchsvoll, sehr jazzbezogen und von improvisativen Schüben durchzogen, deren Saxophonattacken den klarsten, technisch reifsten und sichersten Eindruck machen.

Wenn im Sound auch erhebliche Rockanteile leben, so sind Tatvamasi doch gut erkennbar Jazzmusiker, die genau wissen, wie der avantgardistische Zeitgeistsound klingt und wie man ihn kernig und lebhaft ausbaut.

Anna Witkowska – violin
Małgorzata Pietroń – cello
Michał Ostrowski – violin
Grzegorz Lesiak – guitar, compositions
Tomasz Piątek – tenor sax
Łukasz Downar – bass guitar
Krzysztof Redas – drums

Quelle: http://www.ragazzi-music.de/tatvamasi13.html

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Zappanale #29

20. - 22.07.2018
The Torture stops in 53 days!
20. - 22.07.2018
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