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PinioL (FR)

PinioL (Dur et Doux - FR) ist das lustvolle und packende Aufeinandertreffen der sieben Musiker von PoiL und Ni auf der Bühne (2 Schlagzeuge, 2 Gitarren, 2 Bässe und ein verrücktes Keyboard).

Macht keinen Fehler: Bei PinioL sollte man die spektakuläre Seite der Formel nicht vor die Musik stellen. Natürlich hebt sich diese 7-köpfige Hydra auf dem Papier deutlich von der französischen Musiklandschaft ab. In einem stetig wachsenden Trend der Einfachheit (sei es in der Besetzung oder der Musik) setzt PinioL keine Grenzen. Aus der spontanen Wiedervereinigung von zwei Bands (Poil und Ni), haben sich PinioL (ja, es gibt ein Wortspiel, aber man muss Französischen Slang beherrschen...) vom ersten Tag an dazu entscheiden, verschiedene musikalische Genres zu besetzen, alle von ihnen wild und frei (noise, jazz, avant-rock, math) während gleichzeitig eine permanente Suche und ständige Bewegung kultiviert wird, wie es nur 7 Gehirne schaffen können.

Auf der Bühne sind PinioL zwei Bass/Schlagzeug/Gitarrentrios, eins auf der Bühne links und das andere rechts, getrennt oder vielleicht verbunden durch einen Keyboarder, den zentralen und konvergierenden Punkt. All diese Elemente zusammen ergeben einen Eindruck von Fremdheit: Sehen wir doppelt? Vielleicht ja, vielleicht nein, aber definitiv ist dieser Zustand der Unsicherheit eine Einladung, den Sinnen freien Lauf zu lassen und sich zu hinzugeben. Du wirst aufgefordert, der nicht klassifizierbaren Musik nachgeben - einer Musik, die sowohl durchdacht als auch (un)bewusst ursprünglich ist - die Du auf Bran Coucou hören wirst, dem neuesten Album, das vom Lyoner Kollektiv Dur Et Doux produziert und veröffentlicht wurde. Von frontalen Bruchstücken bis zu trockenen und gedrungenen Abschnitten wird PinioL nicht zwischen Maxi- und Minimalismus wählen und ihre Singularität laut und klar in ihrer synkretistischen Herangehensweise an musikalische Extreme darstellen, die auf den ersten Blick schwer zu assoziieren sind.

Das Ergebnis ist eine angenehme Überraschung: Bran Coucou ist erstaunlich gut verdaulich und hat eine einzige Konsequenz: das Bedürfnis, das Ganze live zu sehen. Denn die Bühne ist ohne Zweifel der Lieblingsspielplatz dieser einzigartigen Liga (begleitet von den Soundkreationen von Florian Bardet und Judicaël Brun sowie dem Bühnenbild und der Lightshow von Pierre Josserand), die jedes Konzert zu einer einzigartig eindringlichen audiovisuellen Erfahrung machen. Du wirst sehen, das PinioL-Labyrinth hat mehrere Eingänge, aber nur einen Ausgang: Ekstase!

Ausrichten
Antoine ARNERA | Keyboard, Gesang
Boris CASSONE | Bass, Gitarre, Gesang
Guilhem MEIER | Drums, Gesang
Anthony BEARD | Gitarre, Gesang
François MIGNOT | Gitarre, Gesang
Benoit LECOMTE | Bass, Gesang
Jean JOLY | Schlagzeug

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Bozzio-O’Hearn-Cuccurullo Power Trio (US)

Patrick O’Hearn

wurde am 6. September 1954 in Los Angeles geboren, wuchs in Oregon auf und begann seine musikalische Karriere mit 15 Jahren am Bass. Er trat gemeinsam mit seinen Eltern - beide Berufsmusiker - in diversen Nightclubs auf. Später studierte er Musik mit den Schwerpunkten Cello, Flöte und Violine.

Nach Abschluss des Studiums zog es ihn 1972 nach Seattle um dort u. a. seine erworbenen Kenntnisse am Bass im Rahmen eines Privatstudiums bei Gary Peacock zu vertiefen.

1973 ging es für ihn weiter nach San Francisco, wo er schnell Anschluss an die zu dieser Zeit aufblühende Jazz-Szene fand. Er spielte Bass mit etablierten Musikern, wie Charles Lloyd, Joe Henderson, Dexter Gordon, Joe Pass, Woody Shaw, Eddie Henderson und Bobby Hutcherson.

Mitte bis Ende der Siebziger wurde er dann Musiker bei Fran Zappa und spielte mit u. a. die Alben Sheik Yerbouti, Zappa in New York, Sleep Dirt oder Joe’s Garage ein.

Anschließend war er Mitgründer der Progband Group 87 und folgte dann der Einladung von Terry Bozzio, bei den Missing Persons mitzuspielen. Seit dieser Zeit beschäftigt er sich intensiv mit Tasteninstrumenten und elektronischer Musik.

1985 begann seine Solokarriere, mit der er sich auch als Soundtrack-Komponist für Kinofilme einen Namen machte.

Terry Bozzio

wurde am 27. Dezember 1950 in San Francisco geboren. Mit 13 Jahren begann er seinen ersten Schlagzeugunterricht und absolvierte später ein Musikstudium. Zuvor kramte er alle (un-) möglichen Haushaltsgegenstände zusammen und bearbeitete diese im Rhythmus zu Scheiben von Tito Puente oder den Ventures. Blue Glass Radio, The Yarde and Tamalpaias Jungle Mountain Boys nannten sich die ersten Bands, in denen er mitspielte.

Schon 1972 war er an seiner ersten Plattenaufnahme beteiligt. Diese spielte Luis Gasca ein und kein geringerer als George Duke war einer der Produzenten.

1975 kam er zu Frank Zappa, wirkt an zehn seiner Alben mit und war an drei Welttourneen beteiligt. Bei Zappa spielte er zeitweise die Rolle des clownesken Entertainers, der für jeden der oft derben und obszönen Späße auf der Bühne zu haben ist. Auf „Zappa in New York“ duelliert er sich als dosenbiervernichtender Bräutefresser mit Zappa in dem Titel „Titties & Beer“ … eine Paraderolle und ein legendärer Track!

Dabei war er wahrlich nicht für diese Aktionen in Zappas Formation gekommen. Er war einer der wenigen Drummer, die den „Black-Page-Test“ bestanden. Ein so vertrackter Titel, der das Notenblatt nahezu schwarz machte. Dieser Alptraum eines jeden Musikers ist ebenfalls auf „Zappa in New York“ zu hören (u. a. auch auf Halloween `77, Läther, Hammersmith Odeon und Baby Snakes). 1978 flog er bei Zappa raus, als er sich der Band Group 87 anschloss, in der u. a. Patrick O´Hearn und Peter Wolf spielten.

Danach folgten Aufnahmen und Sessions mit den Brecker Brothers, der Band UK, den Missing Persons, Robbie Robertson, Mick Jagger, Deborah Harry, Dweezil Zappa, Lonely Bears, Polytown, Gary Wright, Don Dokken, XYZ, Paul Hyde, Herbie Hancock, Richard Marx, Pat Mastelotto, Jeff Beck und bis heute unzählige Solo Konzerte. Dabei ist in der sehr umfangreichen Biografie auf seiner Internetpräsenz auch der Auftritt bei der Zappanale #20 am 16. August 2009 zu finden.

Warren Cuccurullo

wurde am 8. Dezember 1956 in Brooklyn, New York geboren. Schon früh begann er Schlagzeug und Gitarre zu spielen. Schon als Teenager war er ein Fan von Frank Zappa und besuchte all seine Konzerte im Umkreis von 500 Meilen rund um Brooklyn. Dabei lernte er Mitte der 70er Terry Bozzio und Patrick O´Hearn kennen. Die drei wurde Freunde. Schließlich schaffte er es 1978 sogar in Zappas Band. Zappa war schwer von Cuccurullo beeindruckt, da der seine auch noch so vertracktesten Gitarrenparts drauf hatte.

Nach etlichen Live Gigs ging es zu Zappa ins Studio, um am Album Joe´s Garage zu arbeiten. Cuccurullo übernahm nicht nur die Rhythmus-Gitarrenparts, sondern auch einiges an Gesangseinlagen. An denen war auch Terry Bozzios damalige Frau Dale beteiligt. Nebenbei schrieben beide an Songs und schließlich kam die Idee auf, mit Terry eine eigene Band zu gründen ... die Missing Persons entstanden. Patrick O´Hearn und Chuck Wild kamen noch dazu.

Erste Kontakte zu Duran Duran kamen zustande, da beide Bands bei Capital Records unter Vertrag standen. 1986 stieg Cuccurullo zunächst als Sessionmusiker für die Fertigstellung des Albums „Notorious“ bei Duran Duran ein, wurde dann aber bis 2001 langjähriges Bandmitglied. Daher schlug er 1988 das Angebot Zappas ab, ihn bei seiner 88er Tournee zu begleiten.

In den frühen 90ern begann die Zusammenarbeit von Cuccurullo mit Nick Rhodes (damals ebenfalls bei Duran Duran), Mark Tinley (Keyboardtechniker bei Duran Duran) und Produzent/Multi-Instrumentalist Anthony J. Resta in der Band TV Mania. Interessanteste Anekdote aus dieser Zeit ist wohl, dass Rhodes und Cuccurullo eine Titelmusik zu dem Bondfilm „Tomorrow never dies“ schrieben. Dieser wurde jedoch abgelehnt und mit verändertem Text unter dem Titel „Last Day Of Earth“ von Duran Duran herausgebracht.

1994 nahm Cuccurullo innerhalb von nur zehn Tagen das Album „Thanks 2 Frank“ auf. An den Drums saß Vinnie Colaiuta.

Mit Arthur Barrow (bass), Tommy Mars (keyboards, vocals), Larry Klimas (saxophone) und Andy Kravitz (drums, percussion) gründete Cuccurullo 2010 die Free Jazz Formation “Theoretical 5“. Im selben Jahr wurde das Video zum Track "Happy Feet" part 1 bei YouTube hochgeladen. Bis heute hat es schlappe 5.100 Aufrufe. Der Track "Senator Byrd" brachte es sogar nur auf 800 Aufrufe in 8 Jahren.

In den Folgejahren erschienen etliche weitere Scheiben unter Mitwirkung vieler unterschiedlicher Musiker, wie Terry Bozzio, Lakshminarayana Shankar, Patrick O´Hearn, Pino Palladino, Joe Travers und Nick Beggs.

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Alex’s Hand (DE)

Alex's Hand ist eine polystylistische, experimentelle Avantgarde-Rockgruppe um Bassist Kellen Mills und Drummer Nic Barnes. Derzeit haben sie Ihre Basis in Berlin, Deutschland. Mit allem herumspielend, von Rock-, Metal-, Jazz-, Avantgarde-, Klassik-, Progressive- und Experimental-Musik, hat ALEX'S HAND vier Studioalben, zwei EPs, ein Live-Album und ein Album mit spontanen Live-Improvisationen veröffentlicht. Neben ihren Studioambitionen tourte die Band durch die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Osteuropa; organisierte Festivals (einschließlich "Avant Garden" in Seattle) und spielte verschiedene Festivals (einschließlich des berühmten "SeaProg" in Seattle). ALEX'S HAND hat Theaterproduktionen geschrieben und aufgeführt (u.a. "Moldy Pony" im "Cube", Berlin).

Ihr von Kritikern hochgelobtes drittes Studioalbum "Künstler Scheiße" (Artwork von Helen Lord) ist eine einstündige Sammlung von Material, das live in Kalifornien, USA, aufgenommen wurde und extensivem Overdubbing von mehreren Jazz-, Rock- und Solomusikern in Berlin. Vor kurzem haben sie eine gemeinsame Improvisationsarbeit mit der ungarischen Rockgruppe Jü ("Goblinsz ..?!") veröffentlicht, die in den Improvisations- und Free-Jazz-Szenen Europas und der Staaten Anerkennung gefunden hat.

Im September 2017 veröffentlichten sie ihr viertes Studioalbum "KaTaTaK" bei RAIG Records, das auch in Deutschland, Frankreich und den USA sehr gut aufgenommen wurde.

Alex's Hand hat eine treue Anhängerschaft in Deutschland und Frankreich sowie eine größere Fangemeinde in den Vereinigten Staaten (Kalifornien, Seattle, etc.) aufgebaut und praktiziert derzeit ihre DIY-Ästhetik, um neues Material zu veröffentlichen, große Ensemblewerke zu spielen und Performance-Stücke zu organisieren. Sie haben Musicals, Theaterstücke, Festivals und Tanzstücke in Europas aufstrebender Musik- und Performancekunstszene entwickelt und sind stolz darauf, dramatische und aufregende Rockshows sowie fortgeschrittene und absurde Performancekunst liefern zu können.

Lineup:

Kellen Mills - Bass
Nic Barnes - Drums
Ruben Bergnes - Guitar
Jacopo Bazzari - Vibraphone 
Scott Thomas - Alto Saxophone 
Omri Abramov - Tenor Saxophone
Martin Posegga - Baritone Saxophone

Press:

-"romping Seattle-ites from the scruffiest, carney-est end of American Gothic; something like a junior Primus, Zappa and Residents rolled into one" - Misfit City (UK)

-Künstler Sheiße... As with their past work, its a cerebrum-twisting amalgam (especially the winkingly titled Mars Travolta) of surprising tempo shifts, abrasive and beautiful guitar and keyboard textures, and vocals both enchanting and exasperating. - The Stranger (US)

-"An unpredictable body equally unsettling and groovy, this is prime evidence for Alexs Hands penchant for avant-pop experimentation." - The Deli Magazine (US)

-"this is progressive jazz-fusion with rough edges, a sort of blend that refuses to let the listener hypnotically drift along. Alexs Hand wants you to feel every hard corner they turn." - Volcano (US)

-Entre sérénité et tourments, les notes qui se déroulent expriment les vicissitudes de l'âme. Les instruments qui les soutiennent n'en sont d'ailleurs pas moins versatiles. Plus que l'impression d'un grand boeuf, c'est la spontanéité du jeu et la diversité du répertoire présenté que l'on retient. Claire & Obscur (FR)

-Die Komponisten beweisen starke, eigene Handschrift. Als ersten Vergleich würde ich (vor Zappa) Sleepytime Gorilla Museum oder Idiot Flesh anbringen, aber auch hier gilt: Alex' Hand kopieren nicht. - Ragazzi (DE)

 

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Sex without Nails Bro’sis (AUT)

Wickerl Adam & Conrad Schrenk
SexWithoutNails Bro’sis
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FRANK ZAPPA - The Torture Never Stops

Nach „Joe’s Garage“, „Roxy & Elsewhere And Others“ präsentieren die Sex Without Nails Bro’Sis in Erinnerung an den grossen Nonkonformisten und Innovator der Rockmusik Frank V. Zappa ihr Drittes und bislang aufwendigstes Konzertprogramm. „The Torture Never Stops“ ist eine musikalische Reise durch alle Schaffensperioden Zappas von 1968 bis 1992.

Gitarrenvirtuose Conrad Schrenk arrangierte das Puzzle an wunderbaren Kompositionen aus unzähligen Alben wieder ganz im Sinne des Meisters spannend und zeitgemäss.

Wie gewohnt wird die grossartige Truppe um Adam & Schrenk diese neue Herausforderung meistern und Zappas komplexe Kompositionen auf höchstem musikalischem Niveau, gleichzeitig leichtfüssig und unterhaltsam über die Rampe bringen.

Empfehlungsschreiben von ehemaligen Zappa Weggefährten sind wohl der beste Beleg dafür:

"If you enjoy the zany, candid variety of Frank Zappa's compositions, you have to experience this theatrical contribution by Sex Without Nails Brosis. It doesn't get any better. I loved it." (Napoleon "Murphy" Brock, Zappa-Musiker 1972-1976)

"The band played their asses off, and the whole experience was incredibly moving for this Zappa fan. I wish Frank could have seen this." (Mike Keneally, Zappa-Musiker 1986-1988)

Inititator und Master of Ceremony Wickerl Adam führt durch diesen aussergewöhnlichen Abend und sorgt für den allesverbindenden Spirit.

Toture Time Now!

Line-up:

Conrad Schrenk – guitar, musical director
Sigi Meier – drums
Werner Laher – bass
Christof Kadane – perc. , mallets
Max Tschida – keyboards

Anzo Morawitz voc.
Peter Dürr voc
Mel Verez voc.
Sabrina Winter voc.

Wickerl Adam MC , voc.

 

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Zappanale #29

20. - 22.07.2018
The Torture stops in 55 days!
20. - 22.07.2018
The Torture stops in 55 days!