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Monika Roscher Big Band (DE)

Die Geburtsstunde der Monika Roscher Big Band schlug während eines Studienseminars an der Musikhochschule München. Eine Eigenkomposition für Big-Band-Besetzung trug der 1984 geborenen Jazz-Gitarristin von allen Seiten so viel Lob ein, dass sie sich entschloss, diesen Weg weiter zu verfolgen. Gemeinsam mit Freunden und Mitstudenten, die auch heute den Kern der Besetzung bilden, wurde Monikas Diplomabschlusskonzert im Sommer 2010 zum ersten gefeierten öffentlichen Auftritt ihrer Big Band umfunktioniert. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Kaum dass die Bandleaderin den Backstagebereich verlassen hatte, bot ihr auch schon der zur Zuhörerschaft gehörende Produzent Philipp Winter an, eine CD aufzunehmen. Mit dem Ergebnis bewarb sich die Band für ein Stipendium bei der Landeshauptstadt München und wurde prompt mit einem Musikstipendium der Stadt München belohnt. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Band gerade einmal ein halbes Jahr.

Zeit genug, um mit so ziemlich jeder Hörerwartung, die an eine klassische Big-Band-Besetzung geknüpft ist, zu brechen. Wer traditionellen Swing à la Count Basie und Duke Ellington erwartet, liegt völlig falsch. Zwar sind die Kompositionen, was weiträumige Harmonik und ausgedehnte Soloparts angeht, dem Jazz verhaftet, aber das besondere Augenmerk auf – mitunter filmisch anmutende – Klangtexturen und die farbenreiche, emotional direkt zugängliche Bildhaftigkeit zeugen von einer großen geistigen Nähe zum zeitgenössischen Musikgeschehen der Indie-, Elektro- und Triphop-Szene. Was dann eher „gefährlich“ klingt – so sah es zumindest eine begeisterte Montagsdemo-Jury bei Radio Zundfünk, der auch Thees Uhlmann angehörte. Der sonst so deutschsprachige Tomte-Chef ließ sich gar zu einem „this shit is berserk!“ hinreißen.

Im Dezember 2012 feierte die Band im Indietempel der Landeshauptstadt, dem Atomic Café, den Release ihres offiziellen Debüt-Albums „Failure in Wonderland“, welches beim Jazz-Traditionslabel Enja erschienen ist. Seitdem schlagen die Wellen höher und höher – Zeit Online, Süddeutsche Zeitung, Stern, Deutschlandradio Kultur, Le Monde, die Jazzzeitung mit einer Coverstory, oder der US-amerikanische Downbeat – ältestes und auflagenstärkstes Jazzmagazin der Welt – zeigten sich begeistert vom Album und der Idee einer Indie-Big-Band.

2013 tourte die Band quer durch Deutschland und darüberhinaus. Highlights waren Auftritte auf dem jetzt schon europaweit absoluten Kultstatus genießenden Fusion Festival, ein Doppelkonzert auf dem internationalen Südtiroler Jazzfestival und das live im Radio übertragene Abschlusskonzert des Berliner Jazzfests, wo die Band sich die Bühne mit Jazzlegende John Scofield teilte. Die Frankfurter Allgemeine sprach von einem „unglaublichen Spielniveau“ der jungen Musiker und der „Überraschung der Saison“.

2014 wird die Band mit dem Echo Jazz als „Newcomer des Jahres National“, einem Musikstipendium der Stadt München und dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Der Downbeat listete sie in seiner jährlichen Kritikerbefragung als „Rising Stars“.

Nur eine von vielen Meinungen:
„Die Gitarristin und Sängerin Monika Roscher spielte mit ihrer grandiosen Crew einen unkonventionellen „Bigband“-Sound mit schneidendem Bläsersatz und Leonard Kuhns prägnant elektronisch erzeugten Sounds; ein rundum gelungenes Klangexperiment aus Indie-Pop, Rock und Improvisation. Das Publikum applaudierte dem Ensemble am Ende des Konzerts mit Standing Ovations.“
Jazzzeitung, 29. August 2017, Thomas J. Krebs zum Konzert in der Elbphilharmonie In Hamburg.

So, (nun kommt was für Insider): Mit diesem Big Band LineUp bringen wir unseren Gunnar ganz schön ins Schwitzen:

Saxe:
Julian Schunter: Alt
Jan Kiesewetter: Alt, Sopran
Jasmin Gundermann: Ten
Michael Schreiber: Ten
Heiko Giering: Bass Cl, Bari Sax

Tp:
Johannes Schneider
Angela Avetisyan
Matthias Lindermayr
Julian Hesse

Tb:
Alistair Duncan
Lukas Bamesreiter
Christine Harris
Jakob Grimm

Rhythm section:
Leonhard Kuhn: El Sounds
Josef Ressle: Piano
Ferdinand Roscher: Bass
Silvan Strauß: Drums

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Gabba Zappa Hey!

Gooble, gobble … Gabba gabba hey! … Gabba Zappa Hey!

Vor fast 80 Jahren entstand der Kinofilm “Freaks”, in dem der Titelheld in einer Szene "Gooble, gobble, we accept her, we accept her, one of us, one of us!" sang.

45 Jahre später griffen die Ramones diese Zeile abgewandelt in ihrem Song "Pinhead" auf: “She was Gabba gabba hey, and wouldn't be offended by the freaks, she was after all a freak herself”.

Abends gingen sie spät ins Bett, am Morgen standen sie noch später auf, ihr Schlachtruf lautete erfrischend hirnlos: Gabba Gabba Hey." Berliner Zeitung, 2000

Mit Gabba Gabba Hey! entstand ein Schlagwort, mit dem fortan recht spezielle Personen, aber auch euphorisch ein Zustand beschrieben wurden. So zum Beispiel von einem Rezensenten, der sich passender Weise zu Zappas Scheibe „Freak Out!“ ausließ. Er beendete seinen Text mit den Worten: „Du hast dein Leben nicht komplett gelebt, wenn du dieses Album noch nicht gehört hast. Wenn du es kapierst, gabba gabba hey! Wenn nicht, ist es eine verdammte Schande!“ (und da hat er verdammt nochmal Recht!)

So war also der einzig logische Weg, der von Gabba Zappa Hey! nur noch zu beschreiten war: Angefangen von Freaks und Gooble Gobble über den davon inspirierten Zappa mit Freak Out! bis hin zu den Ramones mit gabba gabba hey.

Ein Märchen? … Eine Legende? … Reine Phantasie? … Mag sein, aber so könnte man sich vorstellen, wie drei Londoner Jungs mit Hang zu Punk(rock) Zappa neu interpretieren. Ein Kulturschock? Gewiss! Blasphemie? Soll jede/r für sich selbst entscheiden! Aber das wollen wir Euch keinesfalls  vorenthalten.

Leute, es wird laut, es wird heftig, es wird ANDERS!!! Zwei bis drei Minuten pro Titel … das muss reichen, etliche Anleihen an diverse Punkbands und irgendwie doch Zappa!

Die Zappateers flippen schon aus, wenn sie nur den Namen hören. Gabba Zappa Hey! wird wild (!) abgefeiert und wir können uns gut vorstellen, dass sie auch bei der Zappanale begeistern werden. Deshalb haben wir sie für die Warm-Up Party geholt, um Euch ordentlich für die Zappanale einzuheizen. Bad Doberan wird begeistert sein … die meisten Einwohner (auch die zuhause Gebliebenen) werden es wohl mitbekommen, was auf dem Kamp abgeht, ganz unter dem Motto: Ist es zu laut, bist du zu alt!

Wer von Ihnen nicht genug bekommen kann, hat die Gelegenheit, sich auf der Zappanale satt zu sehen und zu hören: erst bei der WarmUp-Party, dann im Rahmen der Special Events in der Ausstellung, Am Markt 3. Am Freitag werden sie ab 11.00 Uhr die Vitrinen wackeln lassen. Und am Sonntagnachmittag noch einmal auf der Mystery Stage.

Gabba Zappa Hey! sind ein in London ansässiges Trio, das die Musik von Frank Zappa im Punk-Stil der 70er Jahre spielt. Während ihre Songs mit einem unerbittlichen Ramones 1234 geliefert werden, gibt es viele von anderen klassischen Punksongs entsorgte Leichen, die in ihrem rasenden Set verstreut sind. Wie viele kannst du erkennen?

In ihrer kurzen Karriere haben sie bereits viele bemerkenswerte Bewunderer um sich gesammelt ...

“The best one trick pony of a band you’ve never heard in your life, there’s no stoppin’ these cretins from hoppin’ “
(Andrew Greenaway, Autor von Zappa The Hard Way and Frank Talk, The Inside Story of Zappa’s Other People)

Gabba Zappa Hey! Are coming to get you…. Punk meets Zappa! It CAN happen here….
(Tim Op Het Broek, Poet, Lover, Hairdresser to the stars..)                     

Ich persönlich sehe keinen Sinn in der Reproduktion von bekannten Aufnahmen in der Öffentlichkeit. Heutzutage gibt es im Rock jede Menge davon, und es scheint mir ein Abstieg in die seelenlose Repertoire-Fixierung von "klassischen" Aufführungen. Ich mag eine Wendung, eine Einsicht, eine Überraschung, nicht immer nur die gleiche alte Leier. Gabba Zappa Hey! zu sehen haute mich sprichwörtlich aus den Socken. Sie spielen Zappa-Stücke als Hardcore-Punk-Nummern, bellen Nummern wie "Lemme Take You To the Beach" und "Frogs with Dirty Little Lips" mit einem Londoner Aggro, der an die UK Subs erinnert (eine meiner Lieblings Punk bands). GZH! heilen einen Narbe, die mich jahrelang gezeichnet hat: die Verachtung für Zappa ("Hippie!") unter den Punks und Zappas Verachtung für Punk. Wenn du beides magst, so wie ich, riskierst Du von beiden "Gemeinschaften" verschmäht zu werden! Zappa vs. Punk wurde in den späten 70er und frühen 80er Jahren auf den Seiten des New Musical Express ausgekämpft und erklärt, warum es hier nie eine Zappa-Anbetung, so wie in der DDR und in Osteuropa gab: Zappas Verachtung für Punk machte ihn zutiefst unmodern: Charles Shaar Murray, NME-Autor und zur damaligen Zeit ein totaler Mothers of Invention-Freak, präsentierte FZ mit den Sex Pistols, nur um gesagt zu bekommen, das wäre Müll, der nur dazu tauge, Boutique-Klamotten verkaufen (der frühe Journalismus von CSM war so voll von Bezügen zu Zappa, dass ich denke, dass "Punk", damals noch kein gebräuchlicher Begriff, von "Hey Punk" auf We're Only in It for the Money entliehen wurde). Der Punk-Stil liegt den Britischen Rockmusikern im Blut: Wie der verstorbene Charlie Mitton es ausdrückte, destillierte der Punk eine gewisse Dringlichkeit und Brüchigkeit die dem Brit Blues der 60er Jahre zugrunde lag. Was zuvor als Defizit angesehen wurde, wurde als Plus neu interpretiert. Deshalb beseitigen Gabba Zappa Hey! auch den alten Fluch des Prog-Rocks "Amerikanisch sein zu wollen". Sie sind eine großartige Band und haben mich zum ersten Mal in meinem Leben kopfüber tanzen lassen (ohne die Cardiacs je gesehen zu haben, verstehst du). Die Kids dachten, ich wäre verrückt geworden.  
(Ben Watson, Autor von Frank Zappa: The Negative Dialectics of Poodle Play)

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PinioL (FR)

PinioL (Dur et Doux - FR) ist das lustvolle und packende Aufeinandertreffen der sieben Musiker von PoiL und Ni auf der Bühne (2 Schlagzeuge, 2 Gitarren, 2 Bässe und ein verrücktes Keyboard).

Macht keinen Fehler: Bei PinioL sollte man die spektakuläre Seite der Formel nicht vor die Musik stellen. Natürlich hebt sich diese 7-köpfige Hydra auf dem Papier deutlich von der französischen Musiklandschaft ab. In einem stetig wachsenden Trend der Einfachheit (sei es in der Besetzung oder der Musik) setzt PinioL keine Grenzen. Aus der spontanen Wiedervereinigung von zwei Bands (Poil und Ni), haben sich PinioL (ja, es gibt ein Wortspiel, aber man muss Französischen Slang beherrschen...) vom ersten Tag an dazu entscheiden, verschiedene musikalische Genres zu besetzen, alle von ihnen wild und frei (noise, jazz, avant-rock, math) während gleichzeitig eine permanente Suche und ständige Bewegung kultiviert wird, wie es nur 7 Gehirne schaffen können.

Auf der Bühne sind PinioL zwei Bass/Schlagzeug/Gitarrentrios, eins auf der Bühne links und das andere rechts, getrennt oder vielleicht verbunden durch einen Keyboarder, den zentralen und konvergierenden Punkt. All diese Elemente zusammen ergeben einen Eindruck von Fremdheit: Sehen wir doppelt? Vielleicht ja, vielleicht nein, aber definitiv ist dieser Zustand der Unsicherheit eine Einladung, den Sinnen freien Lauf zu lassen und sich zu hinzugeben. Du wirst aufgefordert, der nicht klassifizierbaren Musik nachgeben - einer Musik, die sowohl durchdacht als auch (un)bewusst ursprünglich ist - die Du auf Bran Coucou hören wirst, dem neuesten Album, das vom Lyoner Kollektiv Dur Et Doux produziert und veröffentlicht wurde. Von frontalen Bruchstücken bis zu trockenen und gedrungenen Abschnitten wird PinioL nicht zwischen Maxi- und Minimalismus wählen und ihre Singularität laut und klar in ihrer synkretistischen Herangehensweise an musikalische Extreme darstellen, die auf den ersten Blick schwer zu assoziieren sind.

Das Ergebnis ist eine angenehme Überraschung: Bran Coucou ist erstaunlich gut verdaulich und hat eine einzige Konsequenz: das Bedürfnis, das Ganze live zu sehen. Denn die Bühne ist ohne Zweifel der Lieblingsspielplatz dieser einzigartigen Liga (begleitet von den Soundkreationen von Florian Bardet und Judicaël Brun sowie dem Bühnenbild und der Lightshow von Pierre Josserand), die jedes Konzert zu einer einzigartig eindringlichen audiovisuellen Erfahrung machen. Du wirst sehen, das PinioL-Labyrinth hat mehrere Eingänge, aber nur einen Ausgang: Ekstase!

Ausrichten
Antoine ARNERA | Keyboard, Gesang
Boris CASSONE | Bass, Gitarre, Gesang
Guilhem MEIER | Drums, Gesang
Anthony BEARD | Gitarre, Gesang
François MIGNOT | Gitarre, Gesang
Benoit LECOMTE | Bass, Gesang
Jean JOLY | Schlagzeug

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Bozzio-O’Hearn-Cuccurullo Power Trio special guest Denny Walley (US)

Patrick O’Hearn

wurde am 6. September 1954 in Los Angeles geboren, wuchs in Oregon auf und begann seine musikalische Karriere mit 15 Jahren am Bass. Er trat gemeinsam mit seinen Eltern - beide Berufsmusiker - in diversen Nightclubs auf. Später studierte er Musik mit den Schwerpunkten Cello, Flöte und Violine.

Nach Abschluss des Studiums zog es ihn 1972 nach Seattle um dort u. a. seine erworbenen Kenntnisse am Bass im Rahmen eines Privatstudiums bei Gary Peacock zu vertiefen.

1973 ging es für ihn weiter nach San Francisco, wo er schnell Anschluss an die zu dieser Zeit aufblühende Jazz-Szene fand. Er spielte Bass mit etablierten Musikern, wie Charles Lloyd, Joe Henderson, Dexter Gordon, Joe Pass, Woody Shaw, Eddie Henderson und Bobby Hutcherson.

Mitte bis Ende der Siebziger wurde er dann Musiker bei Fran Zappa und spielte mit u. a. die Alben Sheik Yerbouti, Zappa in New York, Sleep Dirt oder Joe’s Garage ein.

Anschließend war er Mitgründer der Progband Group 87 und folgte dann der Einladung von Terry Bozzio, bei den Missing Persons mitzuspielen. Seit dieser Zeit beschäftigt er sich intensiv mit Tasteninstrumenten und elektronischer Musik.

1985 begann seine Solokarriere, mit der er sich auch als Soundtrack-Komponist für Kinofilme einen Namen machte.

Terry Bozzio

wurde am 27. Dezember 1950 in San Francisco geboren. Mit 13 Jahren begann er seinen ersten Schlagzeugunterricht und absolvierte später ein Musikstudium. Zuvor kramte er alle (un-) möglichen Haushaltsgegenstände zusammen und bearbeitete diese im Rhythmus zu Scheiben von Tito Puente oder den Ventures. Blue Glass Radio, The Yarde and Tamalpaias Jungle Mountain Boys nannten sich die ersten Bands, in denen er mitspielte.

Schon 1972 war er an seiner ersten Plattenaufnahme beteiligt. Diese spielte Luis Gasca ein und kein geringerer als George Duke war einer der Produzenten.

1975 kam er zu Frank Zappa, wirkt an zehn seiner Alben mit und war an drei Welttourneen beteiligt. Bei Zappa spielte er zeitweise die Rolle des clownesken Entertainers, der für jeden der oft derben und obszönen Späße auf der Bühne zu haben ist. Auf „Zappa in New York“ duelliert er sich als dosenbiervernichtender Bräutefresser mit Zappa in dem Titel „Titties & Beer“ … eine Paraderolle und ein legendärer Track!

Dabei war er wahrlich nicht für diese Aktionen in Zappas Formation gekommen. Er war einer der wenigen Drummer, die den „Black-Page-Test“ bestanden. Ein so vertrackter Titel, der das Notenblatt nahezu schwarz machte. Dieser Alptraum eines jeden Musikers ist ebenfalls auf „Zappa in New York“ zu hören (u. a. auch auf Halloween `77, Läther, Hammersmith Odeon und Baby Snakes). 1978 flog er bei Zappa raus, als er sich der Band Group 87 anschloss, in der u. a. Patrick O´Hearn und Peter Wolf spielten.

Danach folgten Aufnahmen und Sessions mit den Brecker Brothers, der Band UK, den Missing Persons, Robbie Robertson, Mick Jagger, Deborah Harry, Dweezil Zappa, Lonely Bears, Polytown, Gary Wright, Don Dokken, XYZ, Paul Hyde, Herbie Hancock, Richard Marx, Pat Mastelotto, Jeff Beck und bis heute unzählige Solo Konzerte. Dabei ist in der sehr umfangreichen Biografie auf seiner Internetpräsenz auch der Auftritt bei der Zappanale #20 am 16. August 2009 zu finden.

Warren Cuccurullo

wurde am 8. Dezember 1956 in Brooklyn, New York geboren. Schon früh begann er Schlagzeug und Gitarre zu spielen. Schon als Teenager war er ein Fan von Frank Zappa und besuchte all seine Konzerte im Umkreis von 500 Meilen rund um Brooklyn. Dabei lernte er Mitte der 70er Terry Bozzio und Patrick O´Hearn kennen. Die drei wurde Freunde. Schließlich schaffte er es 1978 sogar in Zappas Band. Zappa war schwer von Cuccurullo beeindruckt, da der seine auch noch so vertracktesten Gitarrenparts drauf hatte.

Nach etlichen Live Gigs ging es zu Zappa ins Studio, um am Album Joe´s Garage zu arbeiten. Cuccurullo übernahm nicht nur die Rhythmus-Gitarrenparts, sondern auch einiges an Gesangseinlagen. An denen war auch Terry Bozzios damalige Frau Dale beteiligt. Nebenbei schrieben beide an Songs und schließlich kam die Idee auf, mit Terry eine eigene Band zu gründen ... die Missing Persons entstanden. Patrick O´Hearn und Chuck Wild kamen noch dazu.

Erste Kontakte zu Duran Duran kamen zustande, da beide Bands bei Capital Records unter Vertrag standen. 1986 stieg Cuccurullo zunächst als Sessionmusiker für die Fertigstellung des Albums „Notorious“ bei Duran Duran ein, wurde dann aber bis 2001 langjähriges Bandmitglied. Daher schlug er 1988 das Angebot Zappas ab, ihn bei seiner 88er Tournee zu begleiten.

In den frühen 90ern begann die Zusammenarbeit von Cuccurullo mit Nick Rhodes (damals ebenfalls bei Duran Duran), Mark Tinley (Keyboardtechniker bei Duran Duran) und Produzent/Multi-Instrumentalist Anthony J. Resta in der Band TV Mania. Interessanteste Anekdote aus dieser Zeit ist wohl, dass Rhodes und Cuccurullo eine Titelmusik zu dem Bondfilm „Tomorrow never dies“ schrieben. Dieser wurde jedoch abgelehnt und mit verändertem Text unter dem Titel „Last Day Of Earth“ von Duran Duran herausgebracht.

1994 nahm Cuccurullo innerhalb von nur zehn Tagen das Album „Thanks 2 Frank“ auf. An den Drums saß Vinnie Colaiuta.

Mit Arthur Barrow (bass), Tommy Mars (keyboards, vocals), Larry Klimas (saxophone) und Andy Kravitz (drums, percussion) gründete Cuccurullo 2010 die Free Jazz Formation “Theoretical 5“. Im selben Jahr wurde das Video zum Track "Happy Feet" part 1 bei YouTube hochgeladen. Bis heute hat es schlappe 5.100 Aufrufe. Der Track "Senator Byrd" brachte es sogar nur auf 800 Aufrufe in 8 Jahren.

In den Folgejahren erschienen etliche weitere Scheiben unter Mitwirkung vieler unterschiedlicher Musiker, wie Terry Bozzio, Lakshminarayana Shankar, Patrick O´Hearn, Pino Palladino, Joe Travers und Nick Beggs.

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Zappanale #30

19. - 21.07.2019
The Torture stops in 338 days!
19. - 21. Juli 2019
The Torture stops in 338 days!