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Fried Dähn & Skin of Clazz (DE)

Electric Cello und 8 Schlagzeuger ... play the music of Frank Zappa

Nach dem „Yellow String Quartet“, den „Monster Movies mit The Brains“ und mit seinem „Onomatopoeia Perturbation Consort“ kommt Fried Dähn wieder mit etwas völlig Neuem, das Euch aus den Puschen hauen wird. Mit „The Skin of Clazz“ nimmt es Fried an seinem Cello gleich mit acht(!) Perkussionisten auf.

Fried Dähn arbeitete als Musiker des Ensemble Modern in den letzten Jahren vor Zappas viel zu frühem Ableben mit Zappa persönlich. Hören kann frau/man ihn auf den Alben „The Yellow Shark“, „Civilization Phaze III“ und „Everything Is Healing Nicely“, mit seinem Violoncello.

Auch wenn Zappa als Drummer aus seiner ersten Band flog, weil er die Becken zu stark malträtierte, ist sein Hang zum Schlagzeug durch sein ganzes kompositorisches Werk von den Anfängen in den 60er Jahren bis hin zu seinen modernen „ernsten“ Werken für Orchester, zu erkennen.

So eignen sich besonders Kompositionen wie „Echidna´s Arf“, „Don´t you ever wash that Thing?“, „Dupree´s Paradise“, „RDNZL“, „Approximate“ und natürlich das legendäre „Black Page“ - um nur einige zu nennen - für die enorme Welt der Schlaginstrumente.

Die acht Perkussionisten bespielen nicht nur die bekannten Schlaginstrumente wie Drums, Congas, Timbales, Pauken, Djembés, etc., sondern gehen ebenso virtuos mit den Melodie-Instrumenten wie Marimba, Vibraphon, Glockenspiel und Xylophon um. Gewürzt wird mit einem reichhaltigen exotischen Instrumentarium wie Steel-Pans, Ballast-Saite, Klang-Harfe, Aquaphone, Miraphon, Betonmischer, Mülltonnen, Spielzeugpistolen, usw.

„Long live Ruth Underwod, Ed Mann, Terry Bozzio, Vinnie Colaiuta, Chad Wackerman, Aynsley Dunbar, Chester Thompson.....etc...“

Fried Dähn – electric cello
&
The Skin of Clazz
Nicolas Baumann,
Nico Ellinger,
Leon Küting,
Klaus Küting,
Jogi Nestel,
Jonas Stephan,
Ingo Schwarzweller  (alle Drums & Perkussion) 

special guest: Viviane Küting (Gesang)

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TATVAMASI (PL)

Tatvamasi kommen aus Polen und sind ein krasser Bastard aus Jazz und Rock, der zwischen straffem Rockrhythmus mit sattem Groove und komplexen Taktarten sowie strengmelodischem Jazz abgefahrene Songs kreiert, die ausgedehnt lang genug sind, die Kernthemen weit auszuführen.

Während Lukasz Downar (b) und Krysztof Redas (dr) die erlesene Rhythmuscrew sind, die selbst im melodischen Spektrum mitarbeiten, den satten, jazzinfizierten Rockrhythmus knackfrisch und differenziert locker halten, gestalten Grzegorz Lesiak (g) und Tomasz Piatek (ts) das melodische Geschehen, knien sich tief in ihre Kompositionen ein, wiederholen fast stetig minimalistisch verschiedene Phrasen und wandern von dort aus in improvisatives Dickicht, in dem sich lange Soli ergeben können, die das Bandinterplay zu pausenlos dynamischer Arbeit herausfordern, um an bestimmten Punkten die Themen fallenzulassen, an die Basis zurückzukehren, und erneut aufzubrechen. Während Tenorsaxophonist Tomasz Redas neben erstaunlich sanften, lyrischen Partien sehr krass abfahren kann, bleiben die Gitarrenattacken von Greg Lesiak zurückhaltend. Im Ton ein Rocker ist er im Herzen Jazzer, der raue, dunkle Töne liebt, klangtechnisch mit Fußpedalen arbeitet, hier und da dezente, abstrahierte Blueseinflüsse zulässt und selbst in harschen Attacken nicht zu voller Ekstase aufbricht, immer etwas zurückhaltend bleibt. Mal angenommen, seine Persönlichkeit ließe brutale Wildheit zu - hörte viel mehr süchtiges Publikum zu. Da seine technisch erlesene Arbeit in aller Rasanz und Rauheit jedoch (fast) leise bleibt und keine atonalen Attacken oder krassen Extreme auffährt, bleibt der Eindruck seiner Arbeit jazzlastig und vermittelt eher ein intellektuelles als ein avantgardistisches Bild.

Die Kompositionen stammen aus der Feder des Gitarristen. In der Band ausgearbeitet, sind die Arrangements sperrig und komplex, abstrakt und anspruchsvoll, sehr jazzbezogen und von improvisativen Schüben durchzogen, deren Saxophonattacken den klarsten, technisch reifsten und sichersten Eindruck machen.

Wenn im Sound auch erhebliche Rockanteile leben, so sind Tatvamasi doch gut erkennbar Jazzmusiker, die genau wissen, wie der avantgardistische Zeitgeistsound klingt und wie man ihn kernig und lebhaft ausbaut.

Anna Witkowska – violin
Małgorzata Pietroń – cello
Michał Ostrowski – violin
Grzegorz Lesiak – guitar, compositions
Tomasz Piątek – tenor sax
Łukasz Downar – bass guitar
Krzysztof Redas – drums

Quelle: http://www.ragazzi-music.de/tatvamasi13.html

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BOGGAMASTA - Flat Earth Society & David Bovée (BE)

FES wurde 1998 gegründet, als der No-Nonsense-Künstler, Ex-Architekt, Klarinettist, Saxophonist, Keyboarder, Komponist und Produzent Peter Vermeersch neue Horizonte erforschen wollte, nachdem er mit Maximalist! und der Kultband X-legged Sally Musikliebhaber auf der ganzen Welt überzeugt hatte. Vermeersch, der mit internationalen Künstlern wie Josse De Pauw, Wim Vandekeybus, Vincent Bal, Anne Teresa De Keersmaeker, Fred Frith, The Simpletones und Jazzwork aus Berlin zusammenarbeitete und Musik für das Arditti Quartet, Prima La Musica und das Smith Quartet schrieb, sammelte einen Haufen von inspirierten und einzigartigen Musikern um sich und gründete damit eine Big Band, aus der inzwischen viel mehr als nur eine Big Band geworden ist.

Die Musik von FES, variiert von streng notierten Kompositionen bis hin zu befreiender Improvisation, ist zu 95% hausgemacht. Musikalische Zitate anderer Komponisten werden als Inspiration verwendet, neu arrangiert, angepasst und in FES-Kompositionen integriert, was dem eklektischen FES-Universum eine breite Palette von Atmosphären und Stilen hinzufügt. FES traut sich, mit anderen Disziplinen wie Theater und Film zu flirten und besitzt die Fähigkeit, ein breites Publikum zu verführen, von ausgewählten Jazz-Zuhörern bis hin zu einem wilden jungen Rockpublikum. Am besten erlebt man sie live auf der Bühne.

David Bovée war der erste FES-Gitarrist von 1999 bis 2003. Nach vier Jahren verließ er die Band, um sein eigenes Projekt "Think of One" voranzutreiben (BBC Radio 3 World Music Award 2004 und 2007). Egal, ob sie mit Kehlsängern aus Grönland, Gnawa-Musikern aus Marokko oder brasilianischen Virtuosen zusammenarbeiteten, immer erreichten sie einen aufregenden Schmelztiegel der Musik. David kennt die Maracutu-, Frevo-, Ciranda- und Coco-Musik durch und durch.

World Music war nie wirklich Vermeerschs Sache, aber als das "Theatre aan Zee" (TAZ) 2013 beide Männer einlud, mit einem Ensemble gambischer Musiker ein Projekt in Angriff zu nehmen, war der experimentelle Drang zu stark um ignoriert zu werden. Sie reisten nach Gambia, wo sie mehrere Wochen mit lokalen Musikern zusammen lebten und arbeiteten.

Sie mussten nicht lange nach Inspiration suchen. In Gambia erlebten sie einen Aufmarsch des Landesführers Yahya Jammeh auf den Straßen von Banjul. Die Parade bestand aus einer Anzahl von Hummer-Trucks und Majoretten in Uniform und mit Taktstöcken. Als richtiger Diktator streute er buchstäblich Geld aus einem der offenen Hummer auf die Straßen. Der "Boggamasta" (eine Verfälschung des niederländischen Wortes "burgemeester", was Bürgermeister bedeutet) betrachtete sich als allmächtig, würde eine Milliarde Jahre herrschen und scheute sich nicht davor, politische Gegner zu töten oder Homosexuelle zu verfolgen.

Es wäre ungerecht, die Boggamasta-Geschichte nur auf afrikanische Länder oder Gambia zu konzentrieren; Boggamastas sind überall, in der Politik, im Verbrechen, im Petanque-Club, in der Musikwelt, in der Wirtschaft und seien wir ehrlich, auch tief in uns selbst.

Bovée und Vermeersch gingen an die Arbeit, schrieben Nummern und verfassten rohe und kritische Texten, Instrumente und Besetzung wurden angepasst: Ein überschwängliches Repertoire, direkte, energetische und rasende Musik: fiebrig, delirierend und groovig, und jede Menge Electro!

FES wird das Boggamasta-Projekt mit David Bovée und Songs aus dem Zappa-Tributprojekt "Terms of Embarrassment" aufführen.

BOGGAMASTA ist:

David Bovée (electric guitar, vocals & electronics), Peter Vermeersch (bassclarinet, vocals & electronics), Pierre Vervloesem (electric bass), Kristof Roseeuw (double bass &violin), Peter Vandenberghe (keyboards & piano), Teun Verbruggen (drums & drumpads), Wim Segers (percussion), Berlinde Deman (tuba & vocals), Benjamin Boutreur (alto sax), Michel Mast (tenor sax), Bruno Vansina (baritone sax & flute), Bart Maris (trumpet), Thomas Mayade (trumpet), Peter Delannoye (trombone), Marc Meeuwissen (trombone), Marti Melià (tenor sax)

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Tante Tofu (DE)

Tante Tofu MitNichten
(Avantgarde-Rock aus Hamburg und Norddeutschland)

 

--> Information is not knowledge. <--

Stammbesetzung:
Christiane Seebach - Gesang, Wind Controller
Andreas Steinhardt - Gitarre, Gesang
Boris Schegene - Bass
Oliver Specht - Schlagzeug
The information about die Besetzung des Begleitchors "MitNichten" ist not knowledge.

 

--> Knowledge is not wisdom. <--

Ist Tante Tofu die Frau von Uncle Meat? Die Verwandtschaft zeigt sich nicht nur darin, dass Tante Tofu die Musik von Onkel Frank spielt. Auch die eigenen, deutschsprachigen Stücke machen weder vor dem Klischee noch vor der Grenzüberschreitung halt.
Mal klingt es nach Hardrock, mal nach Jazz, mal nach Pop, mal wird frei improvisiert.
Auf der Zappanale wird das aktuelle Programm "Sauerkraut" zur Hälfte aus Zappa-Musik und zur Hälfte aus eigenem Material bestehen.

 

--> Wisdom is not truth. <--

Tante Tofu gründete sich am 16. August 2009 auf der Zappanale #20 mit dem Ziel, sich auch in diesen Kreis illustrer Bands einreihen zu dürfen. Der Plan ging auf: Mit dem Oratorium "Carl-Heinz" begeisterte Tante Tofu bereits auf der Zappanale #22.

 

--> Truth is not beauty. <--

Die Genrevielfalt von Tante Tofu spiegelt sich auch in der Zusammenarbeit mit anderen Bands wider. Tante Tofu spielte unter anderem schon mit Doctor Nerve (Avangarde-Rock aus New York), Vogelfrey (Mittelalter-Rock), [soon] (Dark-Rock), Nico Brettschneider (Liedermacher) und The Ricky Kings (Rock).

 

--> Beauty is not love. <--

Seit ihrem Auftritt auf der Zappanale #22 hat sich viel getan. Zur Kernbesetzung, bestehend aus Christiane und Stoni, stieß Ende 2016 der Schlagzeuger Oli, welcher vorher jahrzehntelang in erfolgreichen Sessionbands und unter anderem in der Rockband "Die spitzen Päpste" spielte und Mitte 2017 der im Ska- und Jazzbereich etablierte und bekannte Bassist Boris dazu. Vervollständigt wird das Line-Up in diesem Jahr durch den Begleitchor "MitNichten", welcher noch für die eine oder andere Überraschung sorgen wird.

 

--> Love is not music. <--

"Das Plakat von Tante Tofu zierten die wunderschönen, nackten Rückseiten von zwei Bandmitgliedern (vermutlich), es ist jedenfalls ein Hingucker und vielleicht das meistfotografierte Motiv (neben Zappas Bart) der Zappanale #22." (Ingo Saager auf germanrock.de)

"Spaß machte auch die originelle Show von TANTE TOFU, die sich mit ihrer Revue auf ganz eigene Art und Weise dem Thema ZAPPA widmeten." (Burkhard Schempp in "We Are The Other People")

"Die mit reichlich Showelementen und Sozialkritik gespickte Carl Heinz - Show mit deutschen Texten kam beim Publikum gut an und die Band ging auch sehr gut auf das Publikum ein. Wir sind jedenfalls neugierig auf diese Band geworden..." (Ingo Saager auf germanrock.de)

 

--> Music is the best. <--

"The modern day composer refuses to die!" (Onkel Frank)

"Ich will Sonne!" (Tante Tofu)

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Zappanale #30

19. - 21.07.2019
The Torture stops in 335 days!
19. - 21. Juli 2019
The Torture stops in 335 days!