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Denny Walley

Frank Zappa kennt er bereits seit seiner Kindheit, als er mit Frank´s Bruder Bobby befreundet war und mit ihm ab und zu bei Band-Proben zuhörte. Auch die kleinen Don Van Vliet und Jim Sherwood kennt er seitdem. Seinen musikalischer Werdegang startete er Anfang der 70er bei Geronimo Black, der Frustformation der Ex-Mothers Jimmy Carl Black, Don Preston, Bunk Gardner und Ray Collins. Zeugnis dieser Zusammenarbeit ist das 72er Album Geronimo Black, das einzige der nur zweijährigen Existenz der Band. 2008 wurde noch eine downloadbare Zusammenstellung mit Demos, Studio- und Liveaufnahmen mit dem Titel Welcome Back angeboten.

1975 war er bei Frank Zappa und den Mothers der Gitarrist der Bongo-Fury-Tour. Sein Kumpel aus alten Zeiten Don Van Vliet, nun Captain Beefheart, war schwer von Denny´s Gesang und Gitarrenspiel beeindruckt und fragte ihn, ob er ihn auf den USA- und Europa-Tourneen begleiten wolle. Daraus entstand eine zweijährige Zusammenarbeit, von der leider nur wenig Tondokumente existieren. Lediglich der Track „Hoboism“ und die Originalaufnahmen zu „Bat Chain Puller“ bezeugen den Blues, den Denny in die Magic Band brachte.

Im Herbst 1978 und Frühjahr 1979 ging es dann noch zweimal mit Zappa auf Tour. Außerdem spielte er die Joe´s Garage-Trilogie und die Scheibe You Are What You Is mit ein und ist auf den Alben Tinseltown Rebellion und weiteren Live-Kompilationen Zappa´s zu hören.

Walley hat in all den Jahren nach Zappa´s viel zu frühem Tod stets weiter Musik gemacht. Dabei hat er nicht nur in den verschiedensten Formationen (u. a. mit Mats & Morgan) dessen Werke weiterleben lassen. 1997 erschien seine CD Spare Parts, auf der er neben Suicide Chump und Bamboozled By Love auch Titel anderer Interpreten spielt, die ihn beeinflussten. Diese CD gilt als eine der herausragenden Bluesveröffentlichungen.

Neben der Musik beschäftigt sich Walley mit Schnitzarbeiten und Skulpturen. So schuf er für die Gemeinde Rabbittown ein riesiges Hasenmonument. Einen sieben Meter großen Saurier für Six Flags-Colonial Williamsburg hat er auch schon hergestellt. Geplant ist eine fliegende Untertasse in Fieberglastechnik, in Auftrag gegeben von Coca Cola.

In diesem Jahr begleitet er mit seiner Slideguitar The Muffin Men und wie wir Denny kennen, lässt er es ganz sicher nicht darauf beruhen.

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Ed Mann (US)

Ed begann mit 3 Jahren, Piano zu spielen und mit allen möglichen und unmöglichen Gegenständen, die er in der Küche gefunden hat. Mit 11 bekam er ein Drumkit, als Teenager spielte er mit Rockbands, Marschmusikbands, Big Band Ensembles und Orchestern auf Konzerten, während er im New England Music Camp und der Hartt Music School studierte.
 
Dort lernte er 1972 beim Komponisten und Perkussionisten Alexynder Lepak. Er wurde vertraut mit sinfonischen Werken, Jazz und experimenteller Musik des 20. Jahrhunderts. Hier bei Hartt lernte er auch Tommy Mariano (aka Mars) kennen und freundete sich sofort mit ihm an; sie gründeten die experimentelle Jazz Band “World Consort”, die bei Kunstveranstaltungen in der Mitte New Englands auftrat.

1973 zog Ed nach Kalifornien, um bei John Bergamo im California Institute of the Arts zu studieren. Während er dort von 1973-76 war, vertiefte Ed seine Kenntnisse experimenteller zeitgenössischer Musik, beschäftigte sich aber auch mit der Musik Indonesiens, Afrikas, Nord- und Südindiens und in multikulturell beeinflusste Percussion Ensembles.

Unter der Regie von John Bergamo war Ed mit seinen Percussion Kollegen, Larry Stein, Gregg Johnson, Jimmy Hildebrandt, Lucky Mosko, Paul Anceau ein Gründungsmitglied der bahnbrechenden, multikulturell  Percussionband “Repercussion Unit”. Im Alter von 20 Jahren entwickelte er das Interesse an Vibraphon, Marimba und Jazzimprovisationen. Nachdem er sich viel selbst beigebracht hatte, nahm Ed Unterricht bei den einflussreichen Lehrern von Stabinstrumenten Dave Samuels, Emil Richards und Victor Feldmann.

Unter dem Begriff Stabinstrumente fasst man z. B. Xylophon, Glockenspiel , Marimbaphon usw. zusammen. Wenn also im Line Up „Ed Mann (mallets)“ zu lesen ist, sind das die „Klöppel“, die Ed in den Händen hält, um eben diese Stabinstrumente zum Klingen zu bringen.

Seine Erfahrungen über komplexe Rhythmen, die man sowohl bei moderner Kammermusik als auch in der klassischen Musik Indiens findet und seine Leidenschaft zum Rock'n'Roll, wurde die Basis für Eds lange Zusammenarbeit mit Frank Zappa, die 1977 begann. Mit Zappa ist Ed zwischen 1977 und 1988 als Perkussionist, Synthesizer-Spieler, electronic sound designer und Sänger aufgetreten. Auch veröffentlichte er unter seinem Namen, mit kleinen Bands und diversen Orchestern etliche Einspielungen auf Platte und CD.

Dazu gehören z. B. Aufnahmen mit Mark Isham, Rickie Lee Jones, Andy Summers, Kenny Loggins, Ambrosia,Tammy Wynette, Los Lobos, Blotto, John Cage, Bill Bruford, Shadowfax, Frogg Cafe, Wrong Object, The Grandmothers, London Symphony Orchestra, Don Ellis,  Repercussion Unit, Lou Harrison, Don Preston, Bruce Fowler, Steve Fowler, Rumdummies, ASANI, The Edmonton Symphony Orchestra, Bill Eddins, und einigen L.A. Filmmusikkomponisten, wie Jeff Rona, Hans Zimmer, Klaus Badelt, Harry Gregson Williams und CJ Vanston.

Eds Interesse an klingenden Metallobjekten entwickelte sich mit der Zeit zum Einsatz von Gongs und weiteren Objekten, die ihn bei der Kreation von Klängen nützlich schienen. Ende 1989 brachte Ed diese Sounds zu Yogaschulen und alternativen Heilpraktikern ein und 1990 begann die Zusammenarbeit mit dem Gonghersteller Paiste, die 14 Jahre andauen sollte. Ed fungierte dort als Produktspezialist und Schnittstelle mit der holistischen (ganzheitlich ausgerichteten) Gemeinschaft für Paiste USA. 2005 begann Ed eine offizielle Zusammenarbeit mit dem italienischen Gong-, Glocken- und Beckenhersteller UFIP.

Eds Gong- und Resonanzpräsentationen kamen sehr gut bei der National Association of Music Therapists, Don Campbell's Sound Schools, The Whole Life Expositions, The Wellness Center for Research and Education, Berkshire Museum, Abode of the Message, Ke Kumu at Mauna Lani, Barton's Crossing, Berkshire Medical Center, The Lichtenstein Center for the Arts, the Noah Center, Southern Berkshire Community Center, Kripalu, Santa Monica Yoga, Yoga West and Santa Barbara Yoga und zahllosen Privatkunden an.

Als Elektronik-Sounddesigner hat Ed digitale Bibliotheken und Programme für Wireless Developer, E-mu, Tell Me, Beatnik, FineCut Productions, Creative, National Young Audiences, Paiste, and Frank Zappa kreiert.  Am vielleicht bemerkenswertesten ist Eds Erschaffung von E-mu Systems hochgelobten Planet Earth, Old World Instruments, World Expedition und Orchestral Virtuoso Percussion Sets, sowie seine Beiträge zu/für Composer, XL&7 Vintage Keyboards und Emulator X.

Ed war auch für die Filmindustrie tätig. Finecut Productions, National Young Audiences, Midnite Chimes Productions und Knight Owl Entertainment waren hierbei einige Stationen. Seine Musik wurde z. B. im 1993er Remake von The Wrong Man mit Rosanna Arquette verwendet.  In den Jahren 2010 und 2011 reiste Ed nach Edmonton, Alberta (USA), wo er auch Musik- und Soundworkshops mit Obdachlosen abhielt.

Ed Mann hat uns nun schon einige Male mit seinem Spiel begeistert. In diesem Jahr wird er mit Paul Green´s Rockacademy und dem gemeinsamen Auftritt der Grandmothers mit dem Yellow String Quartet auftreten.

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ZAPPANALE EXHIBITION – 50 YEARS OF FREAKING OUT!

Flipp einfach aus und lass es raus! – 50 Jahre Freak Out!

Das war mehr als nur ein Aufschrei, als Frank Zappa vor 50 Jahren den prüden und bereits von den Hippies angewiderten Amerikanern die Freak Out! Scheiben um die Ohren knallte. „Damit hätten sie uns nicht quälen müssen!“ erregte sich Bob Levinson in seiner Rezension im Los Angeles Herald Examiner direkt nach Erscheinen des Albums über die „Gesangsgruppe“ Mothers Of Invention. Und weiter: „Diese `Mütter´ haben zwei Schallplatten und eine Plattenhülle unbeschreiblich schlechten Geschmacks mit 80 Minuten Müll verschwendet.“

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The Grandmothers & The Yellow String Quartet feat. Ed Mann (US/DE)

THE GRAND MOTHERS OF INVENTION

ALLES ANDERE IST DAGEGEN NIX - DIE EINZIGEN MOI / FRANK ZAPPA ALUMNI DIE DURCHGÄNGIG DIE MUSIK DES MEISTERS SEIT 2003 GESPIELT HABEN mit über 500 Auftritten WELTWEIT

Im August 2002 waren die legendären früheren Mitglieder von Frank Zappas “The Mothers of Invention” eingeladen, die Musik der MOTHERS OF INVENTION/FRANK ZAPPA im Gewandhaus in Leipzig, Deutschland, bei einer „on-time-only“ Performance aufzuführen.

Am 27. März 2003, nach 6 Monaten intensiver Proben in Los Angeles und Hamburg, kamen sie endlich auf die Bühne. Das Konzert wurde von Warner Classiscs in Europa aufgenommen, gefilmt und veröffentlicht und wurde wiederholt im Europäischen Fernsehen bei ARTE ausgestrahlt.

Es blieb nicht dabei, dass diese “Mothers of Invention” Alumni zusammenkamen, um klassisches Frank Zappa Material aufzuführen. Aufgrund des überwältigenden Wunsches haben sie seitdem mehr als 500 Konzerte in Amerika, Australien, Kanada und Europa – einschließlich  Belgien, Bosnien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Wales - gegeben, bei denen alles und jedes passieren kann (und auch tut).

BUNK GARDNER (bei den  Mothers of Invention von 1966-1969):
Tenor Saxofon, CASIO DH-100, Flöte, Bargänger, aufrechter Mann, Essenskritiker und Gesang

DON PRESTON (bei den  Mothers von 1966-1974):
Piano, Keyboards, Synthesizers, elektronische Verrücktheiten, Perücken, explodierende Zutaten, Taktrichter, magische Hände, Mr. MOTO, und Gesang

CHRISTOPHER GARCIA:
Trommeln, Perkussion, EAST LA (isms), unsichtbarer Mexikanisch-Ansager, Art Laboe(ismus), Marimba und Gesang

ZAPPA ÜBER BUNK UND DON
„Dann heuerten wir Don Preston an, der Keybord Instrumente spielt – elektrisches Piano, elektrisches Klavichord, etc. Wir engagierten auch Bunk Gardner der einige verschiedene Hörner spielt, und Jim Fielder am Bass. Ich kannte Don Preston und Bunk Gardner einige Jahre bevor ich die andern Jungs traf. Wir spielten vor einer sehr langen Zeit zusammen experimentelle Musik. Wir trafen uns in Garagen und gingen einige sehr abstrakte Sachen durch und unterhielten uns prächtig dabei. Wie auch immer, schließlich hatten wir ein sehr gut arbeitendes und funktionierendes Ensemble. Das zweite Album haben wir mit diesen 8 Leuten aufgenommen. Wir packten einfach eine Trompete, ein Streichquartett und Kontrabassklarinette bei einem Song hinzu.“ (FRANK ZAPPA Interview 22.12.1966)

Website: http://grandmothersofinvention.weebly.com/
Facebook: https://www.facebook.com/GRANDMOTHERSOFINVENTION/timeline?ref=page_internal

 

Fried Dähn & The Yellow String Quartet meet The Grandmothers of Invention

Die erste Auflage dieser Zusammenarbeit fand im Herbst 2014 beim Festival ZappaUnion in Oslo statt. Schnell wurde klar, daß man sich bestens verstand und alle Beteiligten wie auch das Publikum begeistert waren. Als am selben Abend zu aller Überraschung plötzlich Wolfhard Kutz hinter der Bühne auftauchte und verkündete, das Projekt wolle er auch auf die Zappanale holen, war damit der weitere Verlauf der Kooperation schnell beschlossene Sache.

Für die Zappanale werden viele neue Arrangements entstehen, aber die Bands werden sich auch in kürzeren Sequenzen alleine präsentieren: das Yellow String Quartet mit G-Spot Tornado, Sofa, Uncle Meat und als absolute Besonderheit: Live zu der  original Yellow-Shark- Walk-On Music, die den Auftakt zu der legendären Show bildete und zu der die Musiker auf Franks Zeichen hin improvisierten, die aber, außer in der TV Doku, bislang nie veröffentlicht wurde.

Fried Dähn war ja als Cellist beim letzten großen Projekt von Frank Zappa dabei: The Yellow Shark mit dem Ensemble Modern. Nach intensiven Proben in Zappas Home Studio und in Zappas Studio Joe’s Garage in Los Angeles folgten ein Jahr später weitere Proben in Frankfurt und die Aufführungen von ‚The Yellow Shark’. Fried ist seit seiner Jugend ein großer Zappa-Fan und ist in verschiedensten musikalischen Bereichen tätig: Sowohl in Klassik und Neuer Musik wie im Rock und elektronischer und experimenteller Musik. Er ist als Cellist auf zahlreichen Tonträgern vertreten, ist künstlerischer Leiter des Camp-Festival für Visual Music und komponiert, von Stücken für Elektrocello bis zu Orchesterwerken.

Das Yellow String Quartet wurde Anfang 2011 gegründet und setzt sich aus Solisten der Württembergischen Philharmonie zusammen. Binnen kurzem etablierte sich das Quartett, welches sowohl das traditionelle Repertoire pflegt, sich aber auch neuer Musik und populären Stilen verpflichtet fühlt. Vor allem begeistert die ungewöhnliche Kombination von Werken unterschiedlicher Epochen, die lässig und frei von jeglichem historischen Zwang und rein nach musikalischen Kriterien ausgewählt und auf höchstem Niveau präsentiert werden.

Aktuelle CD: ‚YSQ’ mit Werken von Frank Zappa, Igor Strawinski, Erwin Schulhoff, Dmitri Schostakowitsch, Terry Riley und Joseph Haydn

Yellow String Quartet

Timo de Leo – Violine
Konrad Balik – Violine
Benjamin Hartung – Viola
Friedemann ‚Fried’ Dähn – Cello

http://www.friedstyle.com
https://www.facebook.com/Yellow-String-Quartet-1535886776622770/?fref=ts
http://www.camp-festival.de

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Zappanale #29

20. - 22.07.2018
The Torture stops in 242 days!
20. - 22.07.2018
The Torture stops in 242 days!