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Die Reise

2005 gründeten der Gitarrist Christian Kuzio und der Perkussionist und Schlagzeuger Ronny Bruch ein Duo und nannten es Die Reise. Nomen est omen, beide agieren seitdem fortwährend nicht nur als Wanderer, sondern auch als Vermittler zwischen den musikalischen Welten. Mittlerweile ist ihre Die Reise zum Trio gereift, der Bassist Jan Soutschek ergänzt das Zusammenspiel der Band nicht nur, sondern befördert auch deren akustische Möglichkeiten.
Er erweist sich damit ebenso wie die Gründungsmitglieder als Suchender, denn eines bleibt unverändert – Die Reise spielt freie Musik. Sie folgt der alten Weisheit von der Freiheit des Gedankens, adaptiert sie in ihrem Spiel und vermeidet von Anfang an, aller Kreativität durch Definition Grenzen zu setzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Liveauftritten, die gleichsam als kompositorische Quelle gedeutet werden können. Indem die Musiker durch ihr Spiel ihrem augenblicklichen Erleben, ihren Empfindungen und ihren persönlichen Anliegen unmittelbar Ausdruck verleihen, machen sie ihre Suche anschaulich. Dabei gelten sowohl die Improvisation als auch die Verkettung unterschiedlichster Genres, Stilistiken und Songstrukturen als willkommene Möglichkeit, auch noch die hinterletzten Winkel seelischer Befindlichkeiten zu erreichen. Das Publikum verbleibt dabei nicht nur als stummer Zeuge von Schöpfung und Idee, sondern ist gleichermaßen Teilnehmer auf der energiegeladenen Suche nach dem einen Moment. Der aber wird allein erfahrbar für diejenigen, die sich wie die Musiker einlassen auf jenen musikalischen Road Trip, an dessen Ende man vielleicht die Antwort hat auf eine Frage, die man vorher nicht kannte.

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Opening Exhibition – 14 Uhr

Das Maß aller Dinger...

können Besucher der Ausstellung im Rahmen der Zappanale #26 nehmen, wenn sie die Plastiken von Cynthia Plaster Caster betrachten.  „Penis Dimension“ ist das Motto in einem ganz besonderen Bereich in den Räumen Am Markt 3 in Bad Doberan. Und auch die Freunde von Titties & Beer kommen nicht zu kurz, auch wenn die Suche nach Bier vergebens sein wird.

„Alles, was nicht in den Mund reingeht, ist Verschwendung!“ ... so Zappas Einstellung zur Lage der Dinge(r). Und er selbst war es, der einst eine gewisse Cynthia Albritton (Kunststudentin) nach L.A. holte, sich um sie kümmerte und gar finanziell unterstützte. Das Cock-Rock-Groupie, fortan Cynthia Plaster Caster genannt, konnte nun mit ihrer Freundin als die "Chicago Plaster Casters" ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen und ihre Kollektion ausbauen.

Nach zunächst einiger mündlicher Überredungskunst waren ihre Modelle soweit „hergestellt“, dass sie diese mit Alginat, einer schnell aushärtenden Masse, die normalerweise beim Zahnarzt Anwendung findet, umhüllt wurden. Nun hieß es nur noch ein bis zwei Minuten „Stillgestanden!“ und der Rohling für eine weitere Trophäe stand in ihren Händen.

Cynthia spezialisierte sich auf Rockstars und deren Umfeld. 30 Penisbüsten werden in der Ausstellung zu sehen sein. Darunter die von Jimi Hendrix, Zappas Bodyguard John Smoothers oder Aynsley Dunbar.

Diesem heißen Thema konnte sich unser Ausstellungs-Evergreen Helmut King nicht verschließen. In diesem Jahr beweisen seine Bilder eine beeindruckende Standfestigkeit: Er wird die Plaster Caster-Legende in seinen Werken neu aufleben lassen und stellt die männlichen Anhängsel in den Mittelpunkt seiner aktuellen Arbeiten.

Selbstverständlich wird in diesem Jahr erneut die „Dritte Bühne“ Livemusik bieten, es werden Vorträge zu hören und weitere Exponate aus dem zappaesken Umfeld zu sehen sein.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 15. Juli 2015 um 14:00 Uhr statt. Anschließend ist sie täglich vom 16. – 19. Juli von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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Zappa spielt für Bach – Frank Out! feat. R. Martin – ab 20 Uhr

Das Programm zur Zappanale 26 präsentiert Werke von Frank Zappa, Johann Sebastian Bach, Robert Martin u.a. Darunter auch Adaptionen der legendären Orchester Suite „The Yellow Shark“ 1993 in der Frankfurter Oper. Das Konzert und das Katharinen-Ensemble wurde wieder eigens für das Hamburger Konzert zusammen gestellt. Die süddeutsche Zappa-Coverband „Frank Out!“, sowie Robert Martin und Albert Wing in der Formation „Banned from Utopia“ stehen auch bei dem Musikfestival Zappanale in Bad Doberan auf der Bühne.

Robert „Bobby“ Martin, Jahrgang 1948, ist ein klassisch ausgebildeter Hornist und Multiinstrumentalist aus Philadelphia, dessen beiden Eltern schon als Opernsänger arbeiteten. Seine Bandbreite reicht vom Flügelhorn in der Symphonie bis zum Begleiter der US-Sängerin Etta James, Zappas Extremkompositionen wie Envelopes bis zu Soft-Rock für die TV-Serie Baywatch oder musikalische Beratung für Prince als auch Bette Milder. Seit dem Jahre 1981 tourte er mit Frank Zppa und spielte Alben wie Thing Fish oder The Dub Room Special ein. 1988 waren Martin und Albert Wing auch in Hamburg mit „The Best Band You (N) ever Heard!“ (Zappa). Heute ist Martin mit „Banned from Utopia“ unterwegs. Aber: „Mein Studio ist mein eigentliches Instrument“.

Albert Wing, Jahrgang 1952, lernte mit neun Jahren bereits Klarinette, mit Dreizehn das Saxophone und besuchte in Salt Lake City die Schule. Im Jahre 1973 sollte er Mitglied der „Mothers of Invention“ werden, doch der Sänger und Saxophonist Napoleon Murphy Brock war ihm zuvor gekommen. Wings spielte später ab 1986 für Zappa in diversen Classics wie Broadway The Hard Way oder Can`t Do That on Stage Anymore als auch in führenden Jazz-Ensembles der Vereinigten Staaten sowie mit George Benson oder Diana Ross. Zuletzt beschäftigte sich Wing, ebenfalls Mitglied der „Banned from Utopia“ mit den Brandenburgischen Konzerten von JSB für eine CD-Produktion.

„Frank Out!“, ist eine der beiden Nachfolgebands von „Sheik Yerbouti“ aus Hessen/Rheinland Pfalz. „Näher als Sheik Yerbouti kommt niemand an Zappa heran“, lautete damals das Urteil der Mainzer Rhein-Zeitung. Auch die Besucher des Konzerts „Zappa spielt für Bach“ im Jahre 2009 in St. Katharinen schätzten die authentischen Spielweise einer „Zappaunplugged“-Version der sechs Profis- und Semiprofis: Pianist Bandgründer Thomas Jung, Jahrgang 1965, und Gitarrist Kai Rothfuchs, 1969, Zappa-Stimme Harry Sebels, 1953, „Sweet“ George Rademacher, 1964, Bassist Jürgen Kocher, 1971, sowie Drummer des Abends, Dieter Steinmann, Jahrgang 1962. Die Band hat zusammen mit Robert Martin das musikalische Programm des Abends entwickelt.

Siglinde Koch-Sembdner, Jahrgang 1984, Konzertharfenistin der Musikhochschule Düsseldorf, spielte bereits 2014 mit den „American-European Mothers of Music“ und dem „The String Trash Project“ in St. Katharinen zappaeske und klassische Musik der musikalischen Modernen. Ebenso interpretiert sie Klassiker des Bach Werke Verzeichnis (BWV) auf dem eher selten eingesetzten Instrument.

Beginn 20.00 Uhr, Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1 20457 Hamburg (Tickets)

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Zappanale #29

20. - 22.07.2018
The Torture stops in 237 days!
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