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The Magic Band (US)

The Magic Band (US)

Die Magic Band, die seit 2010 zweimal pro Jahr in Großbritannien und Europa mit demselben Line-Up tourte, hat sich im letzten Jahr wesentlich geändert. Neu sind Andrew Niven an den Drums und Max Kutner an der Gitarre. Craig Bunch und Denny Walley haben sich entschieden, anderen Interessen nachzugehen.

John “Drumbo” French – Vocals, Harmonica, Saxophone, Drums
Max Kutner – Guitar
Eric Klerks – Guitar
Brian Havey – Keyboard
Andrew Niven – Drums

John “Drumbo” French
French wuchs in Lancaster, der Heimatstadt von Van Vliet und (zumindest zeitweise) Frank Zappa auf. 1966 bekam er die Einladung, der Magic Band beizutreten und “PG” Blakely an den Drums zu ersetzen. Bislang hatte John nur halb professionell gespielt. Neben diversen Garagenbands waren die “Blues in the Bottle” recht speziell, denn in dieser Formation waren drei zukünftige Beefheart Alumni: Jeff Cotton, Mark Boston, und eben er selbst als Sänger und Frontmann. Als Magic Band Mitglied mit der längsten “Amtszeit” – mit Unterbrechungen immerhin insgesamt acht Jahre, war er  der Vorreiter der Idee, die Magic Band wiederzuvereinigen. “Ich spürte, dass Van Vliets Musik wichtig ist, und an dieser Wiedervereinigung teilzuhaben ist mein Beitrag dazu, sie wieder in den Fokus zu rücken.”

“Drumbo” war bei vielen charakteristischen Beefheart Alben wie “Safe as Milk”, “Strictly Personal”, “Mirror Man”, “Trout Mask Replica”, “Lick My Decals Off, Baby”, dem unveröffentlichten “Bat Chain Puller” und schließlich auf “Doc at the Radar Station” vertreten. Seine Art des Schlagzeugspielens war einzigartig und innovativ, und sein eindrucksvoller polyrhythmischer Stil passte perfekt zu Beefhearts schrägen Kompositionen.

Max Kutner
Der Gitarrist und Komponist Max Kutner stammt aus Las Vegas, Nevada. Im Alter von 11 Jahren begann er, Gitarre zu spielen und entwickelte sich zum MTV Junkie. Er verbrachte außerdem viel Zeit damit, die Plattensammlung seines Großvaters durchzuhören.

Max' Stil als Komponist und Künstler entwickelte sich zu einer Verbindung von extensiver freier Improvisation mit ausgedehnten Techniken und einer vorsätzlichen Ignoranz gegenüber intellektueller und anspruchsloser Kunst. Wir kennen ihn bereits als Mitglied der Grandmothers of Invention, bei denen er seit 2013 dabei ist.

Eric Klerks
Klerks wurde in Südkalifornien geboren. Im Alter von 14 Jahren zog die Familie in die Gegend der San Francisco Bay, wo er begann, sich intensiv mit dem Gitarrenspiel zu beschäftigen. Aufgewachsen mit klassischem Rock, Blues, klassischem Musical und R&B, schlichen sich alle diese Stilarten langsam in sein Spiel ein.

Schließlich absolvierte Eric an der Loyola University in New Orleans ein Studium, bei dem er sich mit den Wurzeln des Jazz beschäftigte. Eine doch recht stressige Zeit, denn nachts trieb er sich in den einschlägigen Clubs umher und versuchte sich in einer Art Balance zwischen Wissenschaft und Spielen … mehr als vier Stunden Schlaf pro Nacht waren da nicht drin.

Katrinas Überraschungsbesuch (der Sturm mit heftigen Überschwemmungen) im August 2005 ließ ihn heimatlos zurück, seine einzigen Besitzstücke ein Koffer und ein paar seiner Gitarren. Es zog ihn nach Los Angeles, wo er ein Semester am California Institute of the Arts verbrachte. Er kehrte jedoch New Orleans zurück, wo er seinen Abschluss mit Cum Laude machte.

Andrew Niven
Andrew Niven lebt in Los Angeles. Mit 7 Jahren lernte er Klavier spielen. Nachdem er mit Gitarre und Bass experimentiert hatte, wurde er schließlich vom Schlagzeug betört. Er übte unzählige Stunden und studierte sowohl das Schlagzeugspiel der Jazzgrößen Elvin Johnes und Roy Haynes als auch der Rockdrummer Bill Bruford, Stewart Copeland, Danny Carey und aller Schlagzeuger des berühmt-berüchtigten Frank Zappa.

An der Humboldt State University studierte Andrew Marimba und orchestrale Perkussionsmusik bei dem bekannten Perkussionisten und Komponisten Dr. Eugene Novotney. Dabei wurde er auch mit der Musik von John Cage und Edgar Varese vertraut gemacht. Zudem faszinierten ihn die Werke von Strawinsky, Bartok und Shostakowitsch. Er nutzte die Gelegenheit, mit Dr. Novotney Frank Zappas bekanntes schwieriges Drumsolo “The Black Page” zu erlernen und aufzuführen.

Zur Zeit spielt er bei der Metalband Corpus Rex und dem Pseudo-Jazz-Ensemble The DNA Trio.

Brian Havey
Brian Havey stammt aus Los Angeles und begann im Alter von 15 Jahren, Musik zu machen. Obwohl er in vielen Musikstilen versiert ist, verbringt Brian die meiste Zeit damit, kreative improvisierte Musik zu erforschen. Er hatte das große Glück, zusammen mit u. a. Charlie Haden, Joe LaBarbara, Jeff Hamilton oder Mike Keneally zu spielen und aufzutreten. Neben den unzähligen Projekten, in denen er involviert ist, hat er in ganz L.A. bei bemerkenswerten Events gespielt wie z. B.: The Kodak Theatre, REDCAT, The Blue Whale oder The Baked Potato. Auch beim Monterey Jazz Festival, The Reno Jazz Festival, und The Ocho Rios Jazz Festival in Jamaica ist er schon aufgetreten.

Als Keyboarder befasste sich Brian auch intensiv mit der Welt der elektronischen Musik und Computerprogrammierung, so studierte er auch digitale Signalverarbeitung bei Martijn Zwartjes.

Weitere Informationen

  • Bandvideos:

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