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Rumpelpolka und Kartoffelrock – Das Provinztheater

Rumpelpolka und Kartoffelrock – Das Provinztheater

Zappa? – Nö! … zappaesk? – Nö! … Stimmung? – Auf jeden Fall!!!

Die Musik des Provinztheaters kann man gut und gerne, schlicht und einfach, ohne schlechtes Gewissen und ohne jemandem dabei auf die Füße zu treten, Volksmusik nennen. Das Provinztheater spielt dabei vielleicht nicht einmal Volksmusik, aber sehr wohl Musik für das Volk. Musik, die das Volk hören soll, komme was wolle.
Was können wir von Rumpelpolka und Kartoffelrock, zwei Musikrichtungen, die sich nahezu jeder Klassifizierung entziehen und eigens vom Theater erfunden werden mussten, weiter erwarten?

Die sieben sympathischen Musiker rumpeln sich liebevoll und stilsicher mit Tuba, Akkordeon, Kontrabass, Stromgitarre, Kuhglocken und dem Biest am Schlagwerk quer durch die musikalische Botanik – direkt in die Herzen und Füße ihres Publikums. Pawel Kowalczik regiert das Theater mit herber Stimme und treibt die Zuhörer zu Höchstleistungen an. Die Energie und Spielfreude der Mannen überträgt sich sofort in Kopf, Arm und Bein des Zuschauers.

Neben der Musik ist das Wort “Theater” natürlich keine bloße Zierde. Inszenierung ist immer ein Bestandteil des Provinztheaters gewesen und wird es auch weiter sein. Das Spiel mit Identitäten, Rollen und Erwartungen wird auf die Spitze getrieben. Irgendwo zwischen dem Humor von Monty Python, einem Schnappschuss Dadaismus, kleinem Kindertheater und einer Prise Heino. Wie soll man diese Mannigfaltigkeit besser beschreiben, als mit dem neuen Attribut: Hurra!

Pawel Kowalczik – der große Töne-Spucker
Franz Förster – der Drahtseilartist
Eberhardt Linde – das Biest
Anton Stadler – der Quetscher
Erik Falkner – das wandelnde Winderwerk
Richard Duwel – der Meister der dunklen Saiten
Ludwig van Bockum – das Wunderkind

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