date

slogan
Menu

Fried Dähn & das Onomatopoeia Perturbation Consort

Fried Dähn & das Onomatopoeia Perturbation Consort

Hallo Leute, ich freue mich riesig, wieder bei der Zappanale dabei zu sein!

Um Euch nach dem Yellow String Quartet und den Monster Movies mit The Brains wieder etwas Neues zu präsentieren, habe ich ein tolles, 8-köpfiges Ensemble zusammengestellt, das Onomatopoeia Perturbation Consort. Wir werden uns in unserem Programm in der Hauptsache mit Zappas Texten und seinen surrealen Tendenzen beschäftigen und musikalisch an die Fluxus und Free Jazz Ästhetik der 60- und 70er Jahre anknüpfen. Aber natürlich wird es in der Hauptsache rockig werden und es wird auch der eine oder andere Zappa Song den Weg ins Programm finden. Die Texte sind wie schon gesagt vom Meister selbst und werden auf Deutsch dargeboten: Bobby Brown ist jetzt Robert Braun und kommt in neuem musikalischen Gewand daher. Songs wie The Air oder I’m the Slime werden neu interpretiert und ein weiteres Highlight könnte der Bolero von Ravel in einem neuen Arrangement werden. Wir haben dieses Mal einen Sänger dabei, den phänomenalen Tenor Martin Nagy und den nicht minder charismatischen Endre Holeczy als Sprecher und Performer. Dann zwei alte Bekannte von The Brains: Gitarrist Thomas Maos (der im Übrigen noch mit einem Jimmy-Hendrix-Programm auf der Ausstellung auftreten wird) und unser genialer Videokünstler Haegar. Das weitere Line-Up der Band besteht aus einigen der feinsten Musikern der Stuttgarter Szene: Carsten Netz – Saxofon, Klarinette, Flöte, Fabian Wendt – Bass und Bernd Settelmeyer – Drums.

Das gesamte Ding wird also ein zappaeskes multimediales Spektakel, eine kleine Oper aus Text, Gesang, Musik und Visuals. Und wer weiß, vielleicht findet auch der eine oder andere original Zappa Song seinen Weg ins Programm. (Fried Dähn, Dezember 2014)

Friedemann ‚Fried' Dähn: Der Cellist, Elektro-Cellist, Komponist, Klang- und Medienkünstler gehört zu den wenigen Künstlern, denen es gelingt, Tradition und Moderne in sich zu vereinen. Ob klassische oder neueste elektronische Klänge, Komposition oder Improvisation: ständiges Suchen nach neuen Ausdrucksformen, gepaart mit immenser Virtuosität und spontanem Erfindungsreichtum im Umgang mit seinem Instrumentarium zeichnen ihn als einen der vielseitigsten und innovativsten Cellisten der Gegenwart aus. Er ist Professor für Musik und Sound an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall sowie Solocellist der Württembergischen Philharmonie. Er ist auf zahlreichen Tonträgern vertreten, vom klassischen Cellokonzert und klassischer Kammermusik, Neuer Musik, Jazz und Elektronischer Musik bis zu experimentellem Rock und eigenen Kompositionen für Electric Cello.

Geboren 1958 in Tübingen, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, folgte ein klassisches Violoncello-Studium bei Johannes Goritzki an der Musikhochschule in Düsseldorf, welches er mit Auszeichnung abschloß. Tourneen führten ihn in die Volksrepublik China, nach Russland, die USA, nach Brasilien und in alle wichtigen Musikzentren Europas. In den Jahren 1990 - 93 spielte er im renommierten Ensemble Modern in Frankfurt, wo er die Gelegenheit hatte, mit Künstlern wie K.-H. Stockhausen, Ornette Coleman und Frank Zappa (Yellow Shark u.a.) zu arbeiten. Parallel dazu entwickelt er ein elektrisches Cello und startet seine eigenen musikalischen Projekte in den Bereichen elektronische und experimentelle Musik, Jazz, Improvisation, Klangkunst.
Dähn ist der erste Cellist, der das Elektrocello in Hinsicht auf Spieltechniken, Möglichkeiten zur Klangerweiterung und den Einsatz von Elektronik konsequent erforscht hat und es seit Anfang der neunziger Jahre in den unterschiedlichsten Formationen spielt, wobei er sich nicht festlegen lässt und keine Grenzen hinsichtlich Genre oder Musikstil kennt.
Seit den frühen 90er Jahren entstehen zahlreiche Produktionen mit eigenen Kompositionen für Electric Cello, solo oder in unterschiedlichen Formationen und unterschiedlicher Stilistik.
2004 beginnt er mit der Produktion von Videos und Visual Music: ‚Score' lief auf dem Visual Music Marathon in Boston (2007), sein Film ‚Stuttgart Nachts' wurde im Kunstmuseum Stuttgart gezeigt (ebenfalls 2007).

Seine Vision, Kreativität und Inspiration mit Künstlern aus aller Welt zu teilen, führte im Jahr 1999 zur Gründung von CAMP [Collaborative Art and Music Project] - internationales Festival für Visual Music, welches in der Regel ein- bis zweimal jährlich an jeweils neuem Ort stattfindet. An diesem Festival nahmen bis dato mehr als 100 Künstler aus 20 Ländern teil. CAMP versteht sich als temporäres Labor, in dem raumbezogene audio-visuelle Projekte realisiert werden. 2005 war das Festival zu Gast in Portugal, 2007 fand das Festival im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart statt und wurde von der Kulturstiftung des Bundes gefördert. 2009 war CAMP wieder Gast im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart, 2010 fand das Festival erstmalig in Karlsruhe statt, in Kooperation mit dem ZKM und der HfG. 2011 gab es ein CAMP in Zagreb/Kroatien und ein weiteres in Karlsruhe. 2012 was das CAMP Festival wieder in Stuttgart, 2013 kam die Einladung zur Kunstbiennale in Venedig. Im selben Jahr fand noch ein Festival in Cluj/Rumänien statt, mit der Unterstützung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Ein weiteres, erwähnenswertes Projekt ist das Ensemble Klangstein zusammen mit Klaus Feßmann, Klangsteine und Manfred Kniel, Stein- und Wasser Perkussion. Seit 1995 entwickelt das Ensemble eine bislang nie gehörte Musik, aufbauend auf den Stein-Klängen von Klaus Feßmann. Mit diesem Ensemble konzertierte er in Chicago, in Brüssel, auf der Zugspitze, beim Jazzfestival Potsdam, auf der Schweizer Expo in Biel, im Salzburger Dom und an zahlreichen anderen Orten. In den letzten Jahren traten u.a. Markus Stockhausen (Trompete) und Mahesh Vinayakram (Indischer Gesang) wiederholt zusammen mit dem Ensemble auf.

2009 erscheint sein Essay 'Visual Music - Forms and Possibilities' im Rahmen der Publikation Audio.Visual - On Related Media von Holger und Cornelia Lund bei Arnoldsche.

Seit 2009 kuratiert Dähn die Reihe ‚Sonic Visions' im Reutlinger franz K, die ihren Schwerpunkt auf audiovisuelle Konzerte sowie elektronische und interaktive Musik legt. Dort wurde 2010 seine Komposition ‚Spanish Cat' für Orchester zum Stummfilm 'Ein andalusischer Hund' von Bunuel/Dali uraufgeführt. 2012 folgte 'AURA' für Klangsteine und Streichorchester mit Klaus Feßmann, den Wasser-Klang-Bild Projektionen von Alexander Lauterwasser und der Württembergischen Philharmonie.

2012 trat Fried Dähn erstmalig auf der Zappanale in Bad Doberan auf.
Mit dem 'Yellow String Quartet' präsentierte er Stücke von Haydn, Strawinski und Schostakowitsch, Frank Zappa und eigenen Stücken.

2013 war er wieder dort zu Gast, diesmal mit seiner Band 'The Brains' und der von ihm konzipierten audiovisuellen Zappa-Performance 'do you like monster movies?'

Seine musikalische und künstlerische Erfahrung, seine stilistische Vielfalt und Wandlungsfähigkeit, Experimentierfreudigkeit und ungebremstes Interesse an aktuellen musikalischen Entwicklungen bei gleichzeitiger Kenntnis und Pflege der 400- jährigen musikalischen Tradition, machen ihn auch über seine Tätigkeit als Professor an der Hochschule in Schwäbisch Hall als Lehrer und Vermittler gefragt. 2003 war er als "Artist in Residence" zu Performances und Workshop am Cleveland Institute of Art, 2004 in Miami beim "subtropics experimental music festival" und 2007 an der Hochschule für Musik in Malaga, ebenfalls zu Workshop und Performance.

Seit 2010 ist Friedemann Dähn an der Konzeption und Entwicklung der Münchener Hochschule für Medienkunst, Literarisches Schreiben und Popmusik und Klangkunst MIMA beteiligt. Er begleitete die Akkreditierung und entwickelte den Studiengang Popmusik und Klangkunst.

Weitere Informationen

Mehr in dieser Kategorie: « Frank Out! The Z3 feat. Ed Mann »

supported by

  • sponsoren lehmensiek

  • sponsoren toitoi

  • sponsoren novitas

  • sponsoren marketing direkt

  • sponsoren Baupunkt Flügel

  • sponsoren hotel friedrich franz

  • sponsoren MC Veranstaltungsservice

  • sponsoren bad_doberan

  • sponsoren schollenberger

  • sponsoren eas

presented by

  • sponsoren ostseezeitung

  • sponsoren rockradio

  • sponsoren arf society

Zappanale #27

15. - 17.07.2016
The Torture stops in 44 days!
15. - 17.07.2016
The Torture stops in 44 days!